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Bayreuth - Würzburg

Tag 7: Sommerhausen - Würzburg - 13.09.2010

Sturzflug...

Unser Frühstück war heute sehr gesellig. Zunächst saßen wir zu sechst am Frühstückstisch. Ein Ehepaar aus der Gegend von Offenburg mit ihrer amerikanischen Cousine und deren Mann frühstückten gemeinsam mit uns. Wir unterhielten uns angeregt. Familiengeschichten wurden zum Besten gegeben. Die beiden Amerikaner waren für zwei Wochen auf Verwandtenbesuch in der Heimat ihrer Eltern und hatten schon fast alle Kirchen und Schlößer jenseits des Weißwurstäquators gesehen. Sie waren begeistert. Sie waren erstaunt, daß jemand mit Fahrrad und Gepäck Urlaub macht. Später kam noch ein Ehepaar aus Lübeck dazu. Das Frühstück dehnte sich an diesem Morgen sehr aus. Wir hatten aber auch nur noch wenige Kilometer zu fahren. Würzburg war das Ziel unserer Reise. Leider nieselte es an diesem Morgen. Kurzzeitig wurde der Regen stärker und wir stellten uns unter einer Brücke unter. Schnell erreichten wir die Vororte von Würzburg. In einem Park am Mainufer machten wir eine merkwürdige Beobachtung. Eine „mittelalte” Frau stand mit dem Schlafanzug bekleidet am Ufer und machte Dehnübungen an einem Baum. Handtücher lagen in der Nähe. Es sah so aus, als ob sie gerade eine Runde im Main geschwommen wäre. Vermutlich macht sie das täglich. Gegen 11 Uhr sahen wir zum ersten mal die Residenz hoch oben über der Stadt. Dort wollten wir hin! Wir freuten uns schon darauf. Nur noch ein paar Kilometer zu unserer Pension, das Gepäck abladen und mit dem Bus hinauf. Dann passierte es: Auf dem Radweg, an einer engen Kurve, rutschte Konnys Rad weg und sie stürzte. Sie war ungebremst auf das linke Knie gefallen. Es schwoll direkt an. Was nun? Wir hatten zum Glück eine kleine Notfallausrüstung dabei. Das Knie wurde gewickelt. Wir schoben langsam die Räder zu unserer Pension. Die Vermieter waren sehr freundlich und versorgten Konny sofort mit Kühlelementen. Konny legte das Bein hoch und kühlte längere Zeit. Dann wickelte sie das Bein wieder und wir gingen zur Stadt. Humpelnder Weise machten wir einen kleinen Bummel durch die Innenstadt. Das hatten wir uns vorher ganz anders vorgestellt. Wir fuhren doch noch kurz mit dem Bus zur Festung. Konny setzte sich auf eine Bank und ich schaute mir im Schnelldurchgang die Anlage von außen an. Der Tag fand aber doch noch einen schönen Abschluß beim Italiener. Die Fahrt war insgesamt sehr schön, nur das Ende war unerfreulich.

Fahrstrecke:16km
Gesamte Tour:315km

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Urheberrechtlich geschützt (Copyright), Gertrud S.