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Emsradweg

Hövelhof - Emden

Tag 1: Hövelhof - Rietberg - 06.09.2009

Durch die Senne...

Es ist so weit! Klaus und ich starten gegen 7.15 Uhr zu unserer diesjährigen Radtour. Es soll die Ems entlang gehen. Schon vor mehreren Jahren hatten wir diese Tour ins Auge gefaßt, aber bisher noch nicht realisiert. In den vergangenen Tagen hatten wir aufmerksam den Wetterbericht beobachtet. Unser Wetter weiß mittlerweile nicht mehr so recht die Jahreszeiten auseinander zu halten. Vorige Woche herrschte tolles Hochsommerwetter, dann sanken die Temperaturen innerhalb zwei Tagen um über 10°C. Zudem hatte es kräftig geregnet, wobei der Regen für die Pflanzen dringend nötig war. So hatten wir von jetzt auf gleich „urseliges“ Herbstwetter. Laut Vorhersage sollte es am Sonntag noch kühl und naß, im Laufe der Woche aber wieder sonnig und warm werden. Somit hofften wir, daß die Wettervorhersage zutreffen würde und starteten am Sonntag zu unserer Tour. Die 5 km zum Bahnhof fuhren wir schon mal ohne Regen. So saßen wir trocken um 7.51 Uhr im Zug. Wir mußten einige Male umsteigen, hatten aber genügend Zeit, mußten auch nirgends mit den Rädern Treppen benutzen und erreichten ohne Streß gegen 12.15 Uhr unseren Startpunkt: Hövelhof. Es war recht kühl und bewölkt. Zuerst fuhren wir die 6 km zu den Emsquellen ins Naturschutzgebiet Moosheide im Sennegebiet. Unterwegs mußten wir einen kurzen Regenschauer in einem Buswartehäuschen abwarten. Die Emsquellen sickern an einem Abhang an mehreren Stellen aus dem „Berg“ und bilden einen kleinen Bachlauf. Der Radweg verlief mal mehr mal weniger nah an diesem Bach entlang, über Wald und Wiesenwege und kleine Nebenstraßen. Schon nach wenigen Kilometern war die Ems bedeutend breiter geworden. Der Weg führte am Steinhorster Becken, einem Naturschutzgebiet mit vielen Feuchtwiesen und Wasserflächen entlang. Am Wegrand standen viele Bildstöcke mit Marienbildern. Einige Kilometer vor Rietberg gelangten wir zu einem Tierpark. Ein Schild mit der Aufschrift: Kaffee und heiße Waffeln, veranlaßte uns, dort eine Pause zu machen, um uns zu stärken. Das Cafe war aber leider auf dem Tierparkgelände. Wir hätten, um zu unseren Waffeln zu gelangen, erst Eintritt zahlen müssen. Das war es uns dann doch nicht wert. Einige Kilometer weiter machten wir dann Picknick mit Obst und Trockenkuchen von zu Hause. Aufgrund der Wetterlage stellten wir uns noch zweimal kurz unter und erreichten gegen 16 Uhr Rietberg. Der Weg führte an der Johanneskapelle vorbei und verlief dann durch das Gelände der Landesgartenschau vom vergangenen Jahr. Somit wurden wir mit Blumen empfangen. Dann gelangten wir zum historischen Stadtkern. Der ist wirklich sehenswert. Wir fanden schnell unsere vorgebuchte Unterkunft und entledigten uns unserer Fahrräder. Dann machten wir einen ausgiebigen Stadtbummel. Rietberg besitzt sehr viele schön restaurierte Fachwerkhäuser und trägt nicht ohne Grund den Beinahmen: die Stadt der schönen Giebel. Es gab auch viele Restaurants und wir hatten die Qual der Wahl. Als wir was passendes gefunden hatten, probierte Klaus das Nationalgericht: Pickert. Es ist ein Pfannkuchen der aus Kartoffeln, Hefeteig und Rosinen besteht (Pöfferkes mit Reibekuchen gemischt). Dazu gab es Rübenkraut. Ich habe mich an Filets mit Bratkartoffeln und Gemüse gehalten. Später besuchten wir dann noch eine sehr nette Kneipe, die mit vielen Altertümchen dekoriert war. Der erste Tag verlief im Großen und Ganzen positiv. Wenn morgen das Wetter noch etwas besser würde, wären wir hoch zufrieden.

Fahrzeit:3:35h
Fahrstrecke:43km

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Urheberrechtlich geschützt (Copyright), Gertrud S.