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Tag 2: Rietberg - Telgte - 07.09.2009

Blumen, Parks und Fachwerkhäuser...

Der Tag fing gut an: blauer Himmel, kein Wind und angenehme Temperaturen. Das Frühstück war lecker und reichhaltig und wir wurden aufgefordert, die überzähligen Bötchen mitzunehmen, da die Wirtin nicht alle selber essen konnte. Das taten wir dann auch. Gegen 10 Uhr verließen wir Rietberg. Vorher waren wir noch kurz an einer Tankstelle, um Luft zu tanken. Das geht mit Kompressor leichter als per Hand. Von Rietberg aus führte der Weg zuerst nach Wiedenbrück und ohne große Unterbrechung nach Rheda. Beide Städte hatten wieder reichlich Fotomotive zu bieten. Es gab wieder schön restaurierte Fachwerkhäuser und wunderschöne Parks, durch die der Radweg führte. Die Parks waren nicht nur für Erwachsene schön angelegt, sondern boten auch für Kinder tolle Spielplätze. In Rheda wurde mal wieder an Radwegschildern gespart. Das verhalf uns zu einigen zusätzlichen Kilometern. Wir hatten zwar in einer Bäckerei nachgefragt, da aber die Verkäuferin nicht aus der Stadt kam, führte uns ihr Hinweis in die Irre. Es war mittlerweile Mittag geworden und wir hielten Ausschau nach einer Bank, um unsere Brötchen zu verspeisen. Auch daran war gespart worden. Einige Kilometer weiter fanden wir dann doch noch einen Picknickplatz. Wir fuhren dann gestärkt bis Marienfeld. Am Ortseingang tranken wir in einer Bäckerei einen Kaffee. Von Marienfeld fuhren wir dann zügig nach Harsewinkel. Dort machten wir eine ausgiebige Eispause. Vorher hatten wir überlegt, nur bis Warendorf zu fahren, da es aber prima lief, buchten wir telefonisch eine Übernachtung in Telgte. Harsewinkel kam mir nach den vielen Jahren, seit dem ich mit Hildegard die erste Radtour, den R1 Radweg, gefahren bin, nicht mehr sehr bekannt vor, lediglich der Spruch: „runter vom Sofa, rein in die Kneipe“, stand immer noch an einer Gaststätte. Es ging nun weiter in Richtung Warendorf. Einige Kilometer vor der Stadt kamen wir an einem riesigen Anwesen vorbei, das gerade gebaut wurde. „Was soll das werden?“ fragten wir uns. Es waren mehrere große rietgedeckte Gebäude, die mit aufwendigem Fachwerk und vielen Erkern und Türmchen versehen waren. Wir vermuteten, es würde ein Nobelhotel werden. Wir fragten einen Radfahrer, der uns erzählte, es gehöre einem „Sklaventreiber“, der mit Leiharbeitern sein Geld verdiene. Die Genehmigung für die Wohngebäude sei zurückgezogen worden und es würden jetzt noble Pferdeställe daraus. Wir kamen dann nach Warendorf. Dort war ich schon einige Male, aber den historischen Marktplatz hatte ich bisher noch nicht gesehen. Er war sehenswert und wurde von uns in Bild und Ton festgehalten. Gegen 18.15 Uhr erreichten wir unser Tagesziel: Telgte. In einem schönen alten Gasthof erhielten wir ein Zimmer. Es ist ja immer wieder spannend, weil man nie weiß, wo man landet. Nachdem wir uns frisch gemacht hatten, drehten wir zu Fuß noch eine Runde durch das nette Städtchen und gönnten uns ein leckeres Abendessen.

Fahrzeit:5:15h
Fahrstrecke:80km

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Urheberrechtlich geschützt (Copyright), Gertrud S.