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Emsradweg

Hövelhof - Emden

Tag 3: Telgte - Emsdetten - 08.09.2009

Beschleunigung...

Zwei viel befahrene Straßen führten am Haus entlang und demzufolge hatten wir beide schlecht geschlafen. Vom Frühstück hatten wir uns auch mehr versprochen (nicht von der Menge, sondern vom Angebot). Das Wetter war schön, aber wir kamen trotzdem nicht so richtig in den Tritt. Gegen 10 Uhr verließen wir Telgte, jedoch nicht, ohne vorher einen Blick in die Wallfahrtskapelle geworfen zu haben. Im Mittelpunkt steht das Gnadenbild aus der Zeit um 1370 mit der Darstellung einer Pietà (Muttergottes mit dem vom Kreuz abgenommenen Jesus auf dem Schoß). Zudem erinnert mich die Kapelle an die Kerzenkapelle in Kevelaer. Hier hängen, genau wie dort, Plaketten und Dankschreiben an den Wänden für Heilungen usw. Den Radweg fanden wir recht schnell. In Gelmer trafen wir auf den Dortmund-Ems-Kanal und dort begann dann das Suchen. Durch eine flotte Abfahrt verpaßten wir einen Abzweig und standen dann fast auf einer Schnellstraße. Wir hatten ziemlich Probleme uns zu orientieren. Uns fehlte dazu eine Übersichtskarte, da auf der Bikelinekarte ja nur ein begrenzter Kartenausschnitt gezeigt wird. Wir versuchten es über einen Waldweg, doch als der in einen Reitweg überging, kehrten wir um. Auf einem Waldparkplatz standen zwei einsame Autos. Dort fragten wir eine Fahrerin nach dem Weg. Sie kannte sich auch nicht aus, hatte aber zum Glück eine Straßenkarte dabei. Dadurch wurde uns klar, daß wir doch den Waldweg befahren mußten, um nach Gimbte zu gelangen. Der Weg war besser als erwartet. Auch das kurze Stück Reitweg ließ sich mit dem Rad befahren. Um 12 Uhr erreichten wir Gimbte Es ist ein netter kleiner Ort und gleich drei Gaststätten warteten auf Gäste. Wir machten eine gute Stunde Pause und ließen uns eine Gulaschsuppe schmecken. Dann ging es weiter über Greven nach Emsdetten. Bei Klaus lief es heute nicht so gut. Zu der Müdigkeit kam noch eine gewisse Schwäche in den Beinen. Wir hatten überlegt, mit dem Fahrrad bis Rheine und dann mit dem Zug bis Meppen zu fahren. Diese Strecke hatten wir vor zwei Jahren auf dem Hase-Ems-Radweg in umgekehrter Richtung befahren. Wir hatten nur bis Freitagabend Zeit, um den Emsradweg zu schaffen. Da wir langsam unterwegs waren und genügend Pausen machen wollten, war uns die gesamte Strecke zu lang. So hätten wir aber trotzdem den ganzen Emsradweg kennen gelernt. Von Emsdetten aus versuchten wir telefonisch über die Touristeninformation in Meppen ein Zimmer zu bekommen. Leider war anscheinend die ganze Stadt ausgebucht. Wir versuchten es daraufhin in Haaren und es klappte. Da wir für diese Telefonaktion eine längere Zeit gebraucht hatten, entschieden wir uns, nicht mehr mit dem Rad bis Rheine zu fahren, sondern gleich in Emsdetten in den Zug zu steigen. Wir brauchten jetzt nur noch eine Fahrkarte. Am Automaten konnten wir auf Grund der tiefstehenden Sonne nichts erkennen und mußten deshalb die Tickets am Schalter kaufen. In der Zwischenzeit fuhr uns dann der Zug an der Nase vorbei. Nun hatten wir eine Stunde zusätzlichen Aufenthalt. Die Zugfahrt verlief unproblematisch. Unser Gasthof lag etwa 9 km vom Bahnhof in Haaren entfernt. Er lag fast im Wald und wir gingen davon aus, daß wir dort ungestört schlafen konnten. Das Essen schmeckte hervorragend und somit müßte es eigentlich am nächsten Tag mit neuer Kraft in Richtung Norden gehen.

Fahrzeit:3:45h
Fahrstrecke:54km
Zugstrecke:113km

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Urheberrechtlich geschützt (Copyright), Gertrud S.