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Deutschland Ost-West

Zittau - Aachen

Tag 1: Anfahrt Emmerich - Zittau - 10.07.2012

City Night Line...

Nachdem ich vor vier Jahren von Nord nach Süd gefahren bin und alle behaupteten, ich sei einmal quer durch Deutschland gefahren, kam die Idee auf, das wirklich einmal zu machen. Die Aufregung am Abfahrtstag war nicht ganz so groß wie bei der Tour von Flensburg nach Füßen. Trotzdem hatte ich schlecht geschlafen und war etwas unruhig. Hoffentlich klappt auch diesmal alles. Es ist schon ein anderes Gefühl, wenn man alleine unterwegs ist, als wenn man zu zweit fährt. Man ist ausschließlich für sich selbst verantwortlich, muß aber auch alles alleine machen und kann sich in schwierigen Situationen auch nur auf sich selbst verlassen. Es ist schon eine Herausforderung, aber manchmal brauche ich so was. In diesem Jahr waren sowohl die Tour mit Hildegard als auch die Tour mit Klaus ausgefallen. Es war etwas frustrierend. Zum Glück hatte ich diese Tour geplant. Die momentane Wetterlage beunruhigte mich etwas. Laut Kalender hatten wir Sommer, aber in den vergangenen Wochen hatte es viel geregnet und einige starke Gewitter gegeben, bei denen es sogar Tote gab. Ich wollte mich aber nicht vom Wetter abhalten lassen. Es gibt ja bekanntlich kein schlechtes Wetter, sondern nur falsche Kleidung. Auch der Gedanke an die Höhenmeter, die auf mich warteten, verdrängte ich. Ich hatte mir die Route ja selber ausgesucht. Es ging um 20.50 Uhr von Emmerich aus mit dem CNL nach Dresden. Ich hatte einen Liegeplatz gebucht und teilte mein Abteil mit drei jungen Koreanern. In Wuppertal kamen noch zwei Frauen hinzu, die ebenfalls zu einer Radtour starteten. Das Schlafen klappte so lala. Der Zug schaukelte und ruckelte durch die Nacht. Einige Stunden Schlaf mit vielen Unterbrechungen kamen aber doch zustande. Es ist in jedem Fall bequemer im Liegewagen zu reisen, als die Nacht im Sitzen zu verbringen. Kurz nach 6 Uhr bin ich aufgestanden, da der Zug um ca. 7 Uhr in Dresden sein sollte. Die Zugbegleiterin wunderte sich und sagte, der Zug habe eine Stunde Verspätung; also noch mal zurück das Ganze. Geschlafen habe ich aber nicht mehr. Das Aussteigen klappte wunderbar. Ein Männertrio aus Bocholt, das ebenfalls in Emmerich eingestiegen war, half mir mein Rad und Gepäck heil aus dem Zug zu wuchten. Sie fuhren einen Jacobsweg und starteten 70 km entfernt östlich von Görlitz in Polen, um von dort aus nach Hause zu fahren. Der älteste der Dreien war schon 77 Jahre. Alle Achtung! Durch die Verspätung ging es dann erst um 9.08 Uhr ab Dresden mit einem Regionalzug bis Oberoderwitz. Er fuhr auf Grund von Gleisbauarbeiten nicht direkt nach Zittau. Um mit dem Zug bis Zittau zu gelangen, hätte ich einen späteren Zug nehmen und auch noch mal umsteigen müßen.


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Urheberrechtlich geschützt (Copyright), Gertrud S.