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Deutschland Ost-West

Zittau - Aachen

Tag 12: Siegen Truppach - Windeck Rosbach - 21.07.2012

Siegtalradweg ohne Radweg...

Nach einem sehr gemütlichen und ausgiebigen Frühstück, bei dem wir schon die ersten Fotos der Tour auf dem PC angesehen hatten, ging es erst gegen 12 Uhr los. Ich hatte versucht, Uta zum Mitfahren zu bewegen, aber im Nachhinein war es besser, daß sie es nicht versucht hat. Der Einstieg zum Siegtalradweg war schnell gefunden. In der Nähe des Bahnhofs gab es einen alten Ringlokschuppen, in dem einige schöne Dampfloks standen. Die Türe stand auf und ich durfte einen kurzen Blick hineinwerfen um für Klaus ein paar Fotos zu schießen. Der Weg durch Siegen war gut ausgeschildert, doch wenig später wurde es auf Grund einer großen Baustelle schwieriger. Ich mußte einen Umweg über die Berge nehmen. Der Radweg verlief dann viele Kilometer über die Bundesstraße und war sehr schlecht ausgeschildert. Meist gab es keinen Radweg, oder nur einen Seitenstreifen neben der vielbefahrenen Straße. Auch wenn es auf Grund der geologischen Gegebenheiten nicht immer möglich ist, einen separaten Radweg anzulegen, hätten ein paar mehr Schilder, mit Kilometerangaben zum nächsten Ort, die Tour sehr erleichtert. Die wenigen vorhandenen Schilder waren oft nicht eindeutig. Mit Kindern ist der heutige Streckenabschnitt nicht zu empfehlen. Es ist mir unverständlich, wie man so einen Weg als Radweg propagieren kann. Man kann ja fast überall mit dem Rad fahren, das ist aber dann nicht unbedingt ein ausgewiesener Radweg. In Betzdorf war die Ausschilderung am schlechtesten. Nicht nur ich kreiste mehrfach durch die Innenstadt, um den Weg in Richtung Wissen zu finden , sondern auch andere Radfahrer hatten das gleiche Problem. Nur mit Hilfe eines freundlichen Taxifahrers gelang es, aus der Stadt herauszukommen. Er erklärte uns, daß wir über eine Fußgängerbrücke über die Bahngleise müssten, um dann anschließend auf der B 62 weiter zu fahren. Zu guter letzt habe ich mich noch mal kräftig verfahren. Ich hatte von der Bundesstraße die Nase voll. Da ich von diesem Abschnitt keine Karte hatte, weil ich glaubte ich würde mich auskennen, da ich vor vielen Jahren in der Nähe gearbeitet hatte, bin ich im falschen Tal gelandet. Daß der kleine Bach, an dem ich entlang fuhr, nicht die Sieg war, war mir klar, doch ich glaubte, der Weg würde wieder zur Sieg führen. Ich fuhr durch Hof Holpe nach Forst und fuhr dann genau mitten auf der Grenze zwischen Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Auf der einen Straßenseite stand das Ortschild: Kohlberg und auf der anderen das Schild: Überholz. Für die letzte Navigation benutzte ich meinen Telefonjoker: Agnes. Gegen 17 Uhr erreichte ich wohlbehalten mein Tagesziel. Von Agnes und Kunibert wurde ich empfangen, als ob ich gerade das gelbe Trikot bei der Tour de France gewonnen hätte. Die Waschmaschine wartete schon auf ihren Einsatz. Nachdem ich aus der Dusche kam, war auch meine Wäsche sauber. So einen Service liefert kein 4 Sterne Hotel. Es wurde noch ein sehr gemütlicher Abend mit meinen beiden alten Freunden.

Fahrzeit:7:5h
Fahrstrecke:65km

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Urheberrechtlich geschützt (Copyright), Gertrud S.