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Tauber - Altmühlweg

Wertheim - Regensburg

Tag 1: Wertheim - Lauda Königshofen

Nicht mehr "oben ohne"...

Nach einem unruhigen Schlaf und frühem Aufstehen, trafen Hildegard und ich uns um 6 Uhr 45 am Bahnhof. Nach fast 1 ½ Jahren hatte sich Einiges verändert. Beide hatten wir ein neues, bzw. gut gebrauchtes Spitzenfahrrad. Hildegard hatte außerdem neue Fahrradtaschen, sogar welche für die Lowrider. So ausgerüstet starteten wir zunächst mit dem Zug. Weil wir mit dem Wochenendticket auf Tour gehen, mußten wir 4 mal umsteigen. Zum Glück mußten jedoch nur einmal die Fahrräder, samt Gepäck, die Treppen rauf und runter geschleppt werden. Wir fuhren nach Möglichkeit mit unseren Rä ern gemeinsam im Fahrradabteil. So hatte man die Räder und das Gepäck im Auge. Die Zugfahrt war wegen der verschiedenen Mitreisenden recht kurzweilig. Man lernte die unterschiedlichsten Leute kennen. Das Ende der Zugfahrt war jedoch etwas dramatisch. Die Lautsprecherdurchsagen waren sehr schlecht zu verstehen Als dann plötzlich der Name Wertheim ertönte und der Zug hielt, versuchten wir schleunigst das Abteil zu verlassen. Wir wollten zuerst Hildegards und anschließend mein Fahrrad aus dem Zug heben. Als Hildegards Rad halb aus der Türe hing, schlossen sich schon die automatischen Türen. Hilfsbereite Mitreisende öffneten sie von innen. Mit meinem Rad lief es ähnlich. Die Treppe zum Abteil war sehr steil und die Türe sehr schmal. Es war ein Gezerre und Geschiebe. Als das Fahrrad endlich draußen war, rutschte mein Gepäck vom Gepäckträger und wäre fast auf die Gleise gefallen. Man sollte zwar das Gepäck vom Rad nehmen, aber dann würde das Ein und Aussteigen noch länger dauern. Der Zugbegleiter hätte sich eigentlich, bevor die Türen geschlossen werden sollten, vergewissern müssen, dass alle Fahrgäste, die aussteigen möchten, auch draußen sind. Als wir dann auf dem Bahnsteig standen, stellten wir überrascht fest, das wir eine Station zu früh ausgestiegen sind. Wir waren aber froh, als wir endlich auf unsern Rädern saßen. Die Radtour konnte losgehen. Es war kurz vor 15 Uhr, als wir Wertheim erreichten. Es ist ein sehr schönes Städtchen. Es liegt an der Mündung der Tauber in den Main Dort erholten wir uns bei Kaffe und Kuchen von der aufregenden Zugfahrt. Kurz vor 16 Uhr ging es dann los ins Taubertal hinein. Trotz Nieselregen und kürzeren Schauern waren viele Radler unterwegs. Der Weg führte teilweise kräftig rauf und runter. Nach einer Weile beschlossen wir deshalb, unsere neu erworbenen Radhelme aufzusetzen. Es war nicht schlimm und keiner hat gelacht. Viele Radfahrer fuhren dort mit Helm. Wir hatten besonders bei den Abfahrten ein sichereres Gefühl. Es war trotz des ungemütlichen Wetters eine wunderbare Strecke. Wir Niederrheiner kamen uns schon vor wie in den Alpen. Der Weg führte an vielen Gemüsegärten und an tausenden Apfelbäumen vorbei In Tauberbischofsheim machten wir ein unfreiwillige Ehrenrunde. Unser Tagesziel Lauda-Königshofen, erreichten wir gegen 19 Uhr 30. Der Wirt war schon etwas aufgeregt, weil wir nicht früher dort waren. Wir hatten ihm zwar bei der telefonischen Reservierung angekündigt, das es später werden könne, aber er hatte Angst, wir hätten ihn versetzt. Er hätte das Zimmer schon anderweitig vermieten können. Wir mußten uns ordnungsgemäß schriftlich anmelden und uns die Hausordnung durchlesen. (nur auswendig lernen und aufsagen brauchten wir sie nicht). Das Abendessen war jedoch einsame Spitze. Satt und müde gingen wir früh schlafen.

Fahrzeit:3,5h
Fahrstrecke:50km

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