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Tauber - Altmühlweg

Wertheim - Regensburg

Tag 5: Eichstätt - Beilngries

Ludwig zieht ins Manöver...

Obwohl wir eigentlich ausschlafen wollten, mussten wir schon gegen 7 Uhr 30 aufstehen. Unsere Wirtin erwartete angeblich viele neue Gäste (das Hotel war aber nicht gerade first Class) und sie wollte di Zimmer frühzeitig herrichten. Das Zimmer war sauber und ordentlich, nur die Gaststube, in der wir frühstücken mussten, war reichlich verqualmt. Die Wirtin war aber so freundlich, unser Gepäck bis 14 Uhr unterzustellen. Gegen 9 Uhr 15 starteten wir zu einem Stadtbummel. Zuerst begaben wir uns in ein Sportgeschäft, das wir schon am Vorabend entdeckt hatten. Dort kaufte ich mir ein teures Unterhemd, nicht etwa aus Seide, sondern aus Mikrofaser. Außerdem noch einen langarmigen, unvorteilhaft figurbetonten Pulli, aus dem gleichen Material. Beides natürlich nur zum Radfahren. Anschließend ging es weiter zum Dom und durch die barocke Innenstadt. Danach stiegen wir den Weg zur Willibaldsburg hinauf. Sie liegt, durch ihre weißer Farbe weit sichtbar, auf einem Berg oberhalb der Stadt. Vor einigen Jahren war ich schon einmal dort, aber so schön hatte ich sie nicht in Erinnerung. Das Museum, in dem Versteinerungen aus dem Juragebirge ausgestellt werden, besichtigten wir zwar nicht, dafür aber den neu angelegten Kräutergarten. Die Aussicht war phantastisch. Man hatte einen weiten Blick über das Altmühltal. Gegen Mittag gingen wir zurück in die Stadt und stärkten uns vor der Weiterfahrt mit einem Imbiss. Unsere Räder warteten schon ungeduldig auf die Weiterfahrt. Das Wetter war am Morgen ausgezeichnet und unsere Stimmung ebenfalls, später war es "durchwachsen". Wir hatten keine Eile, kamen aber zügig voran. Gegen 15 Uhr erreichten wir Arnsberg. Unterwegs waren uns einige Soldaten aufgefallen, aber dort war richtig was los. Auf beiden Seiten der Brücke über die Altmühl, befanden sich Soldaten, die sehr geschäftig wirkten. Um sich das Ganze genauer anzusehen, steuerten wir auf eine Bank zu. Im letzten Moment sah ich jemanden vor mir im Gras liegen, der ein Gewehr auf mich gerichtet hatte. Ich wäre fast darüber gefahren. Ich fuhr ein paar Meter weiter und warnte Hildegard, die auch zur Bank wollte. Der Soldat hatte sich wirklich gut getarnt und rührte sich nicht, obwohl wir schrecklich lachen mussten. Er war sich dem Erst der Lage vollkommen bewußt. Die Soldaten versuchten eine Pontonbrücke über den Fluß zu bauen, aber das dauerte und dauerte und dauerte. Viele Zuschauer standen auf der Brücke um sich die Sache anzusehen. Hildegard und ich fanden es ganz unterhaltsam, es war wie bei "Ludwig zieht ins Manöver". Wir saßen wie bei ARD und ZDF in der ersten Reihe. Wir haben lange dort gestanden und ein paar Fotos geschossen. Es war sehr unterhaltsam. Letztendlich sind wir dann doch weitergefahren, obwohl die Bücke noch nicht aufgebaut war, denn möglicherweise sollte es noch eine Nachtübung werden. So fuhren wir also, mit neuen Eindrücken versehen, weiter. In Kipfenberg machten wir eine kurze Pause, in Kinding ebenfalls und erreichten kurz nach 18 Uhr unser Etappenziel: Beilgrieß. Dort war irgendein Volksfest, so dass wir etwas suchen mussten ehe wir ein Zimmer bekamen. Dagegen waren aber reichlich Restaurants vorhanden. In einem haben wir dann sehr gut gegessen.

Fahrzeit:3,25h
Fahrstrecke:50km

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Urheberrechtlich geschützt (Copyright), Gertrud S.