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Tauber - Altmühlweg

Wertheim - Regensburg

Tag 6: Beilngries - Kelheim

Regen ohne Ende...

Kurz vor 10 Uhr begann unsere heutige Tour und das erste Mal bei strömendem Regen. Aber es nutzte alles nichts, wenn wir weiter kommen wollten, mussten wir dadurch. Es gibt bekanntlich kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Nach den beiden vergangenen Radtouren waren wir kleidermäßig schon gut auf Regen eingestellt, so dass wir auch diesen Tag guten Mutes angingen. Diesmal war der Radweg so, wie ich ihn mir eigentlich vorgestellt hatte. Er führte unmittelbar am Wasser vorbei und war nahezu flach. Ab Dittfurth mündet der Main-Donaukanal in die Altmühl und der Fluß wird bedeutend breiter. Er kann dadurch auch von größeren Schiffen befahren werden. Trotzdem war es im Gegensatz zu Rhein und Maas sehr ruhig auf dem Wasser. Vorher sah man nur ab und zu mal ein Paddelboot oder ähnliches. Trotz des heftigen Regens waren viele Fahrradfahrer unterwegs, viele in Gruppen. In Riedberg machten wir eine längere Mittagspause. Nach einer heißen Suppe fühlten wir uns wieder bedeutend wohler. Auch der Regen hatte etwas nachgelassen. Es fisselte nur noch. Wir fuhren stramm durch. An Pausen im Freien war nicht zu denken. So erreichten wir schon gegen 15 Uhr Kehlheim. Wir fanden auf Anhieb ein schönes Quartier in einem Cafe. Nachdem wir unser Gepäck abgeladen hatten und uns notdürftig gereinigt hatten, aßen wir ein leckeres Stück Kuchen. Danach machten wir uns mit den Fahrrädern, jedoch per Schiff, zum Donaudurchbruch. Wir fuhren eine gute halbe Stunde mit dem Schiff über die Donau und hatten dann eine optimale Sicht auf die berühmte Engstelle der Donau. Die Steilwände rechts und links vom Wasser sahen sehr imposant aus. Unmittelbar danach waren wir am Kloster Weltenburg. Dort verließen wir das Schiff. Wir hätten gerne die Klosterkirche angeschaut, aber die Vesper hatte gerade begonnen. Weil es bald begann dunkel zu werden, setzten wir gleich darauf unsere Heimfahrt fort. Obwohl wir ein Wegbeschreibung dabei hatten und sehr auf die Wegweiser achteten, verpassten wir den empfohlenen Radweg. Wir mussten eine stark befahrene Straße ohne Radweg benutzen. Ein langgezogener Anstieg und eine steile Abfahrt durch ein Waldgebiet, die Autos im Nacken, waren sehr unangenehm. Wir waren froh, als wir wieder heil in Kehlheim ankamen. Danach machten wir eine Grundreinigung und anschließend einen kleinen Bummel durch die schöne Innenstadt. Nach einem Essen für Schwerstarbeiter endete diese Tag besser als er begonnen hatte.

Fahrzeit:4h
Fahrstrecke:60km

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Urheberrechtlich geschützt (Copyright), Gertrud S.