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Tauber - Altmühlweg

Wertheim - Regensburg

Tag 4: Herrieden Lammelbach - Eichstätt

Wann kommt endlich das Schöne...

Nach dem Frühstück und einem Brötchen für unterwegs, ging es gegen 9 Uhr 30 los. Bei der Abfahrt war es kühl und bewölkt, aber trocken. Wir hatten uns vorgenommen, an diesem Tag bis Pappenheim zu fahren, eine Strecke von ungefähr 65 km. Es gab so gut wie keine Steigungen und wir kamen flott voran. Die Gegend war eher eintönig, nur in der Ferne sah man Berge. Ab Ornbau wurde die Altmühl zu einem breiten Fluß aufgestaut. Die Fahrt wurde wieder interessanter. Nach einigen Kilometern erreichten wir den Altmühlsee. Er war von Feuchtwiesen umgeben und sah sehr einladend aus. Ein paar Segler und Surfer trieben sich auf dem Wasser herum. Viele Spaziergänger und Radfahrer waren auf den Uferwegen unterwegs. Bei schönem, warmen Wetter ist es sicherlich ein Freizeitparadies. Es war aber leider immer noch recht kühl und so beschlossen wir, unsere Pause nicht wie ursprünglich geplant, direkt am See zu machen. Wir fuhren bis Gunzenhausen und tranken dort auf dem Marktplatz, einen wärmenden Kakao. Nachdem wir noch etwas für unterwegs eingekauft hatten, ging die Fahrt weiter. Die Ausschilderung des Radweges war bedeutend schlechter als vorher. Ohne Radkarte hätte man Schwierigkeiten. Dann begann der monotonste Teil der ganzen Radtour. Es ging bis Treuchtlingen fast ausschließlich am Bahndamm entlang. Meinen Männern hätte es sicherlich gefallen, denn drei oder vier mal kam ein ICE vorbei. Die kamen jedoch immer so plötzlich, dass ich keinen fotografieren konnte. Ich war während der Fahrt etwas frustriert, denn ich wartete die ganze Zeit auf das Altmühltal, so wie ich es in Erinnerung hatte. In Treuchtlingen machte Hildegard fast schlapp. Nicht wegen der Anstrengung, sondern wegen ihres Magens. Sie hatte Magenschmerzen. Nach Kamillentee und Toast ging es ihr besser und wir radelten weiter. Dann kam auch endlich das "Schöne". Das Tal wurde enger, die Berge höher und die Altmühl schlängelte sich in zahlreichen Windungen durch die Landschaft. So machte uns das Radfahren Spaß. Wir erreichten gegen 16 Uhr Pappenheim und da alles gut lief und auch das Wetter mitspielte, beschlossen wir bis Wichstet durchzufahren. In Dollenstein machten wir noch mal eine kurze Pause und legten dann den Endspurt ein. Vorher buchte Hildegard per Handy ein Zimmer. Der erste Wirt wollte uns schon die Uhrzeit vorgeben, bis zu der wir ankommen sollten, aber da wir nicht auf der Flucht, sondern in Urlaub waren, entschieden wir uns für eine andere Unterkunft. Gegen 20 Uhr erreichten wir Eichstätt. Mittlerweile waren wir doch etwas müde und geschafft, aber auch irgendwie stolz auf unsere Kilomerterleistung. Nach dem Duschen und dem Abendessen ging es uns aber schon wieder bedeutend besser und wir freuten uns schon auf den folgenden Tag.

Fahrzeit:6,5h
Fahrstrecke:105km

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Urheberrechtlich geschützt (Copyright), Gertrud S.