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Tauber - Altmühlweg

Wertheim - Regensburg

Tag 2: Lauda Königshofen - Rothenburg o. d. T.

"Kärwe"...

Nach einem guten Frühstück und der Frage unseres überkorrekten Wirts, ob wir schon bedient wären, ging es gegen 10 Uhr 20 los. Leider passierte uns in der Hektik des Aufbruchs ein gravierender Fehler. Wir vergaßen das Hotel und das Ortsschild zu fotografieren. Das hatten wir nach Möglichkeit seit der ersten Radtour gemacht. Den Radweg zu finden war kein Problem, wobei die Bezeichnung liebliches Taubertal nicht immer zutraf. Lieblich war die Gegend zwar, an der Tauber sind wir auch oft entlang gefahren, aber die Bezeichnung Tal traf oft nicht zu. Es ging sehr oft rauf und runter. Rauf war eine schweißtreibende Angelegenheit. Durch unser gutes Training und die gute Gangschaltung gelang es uns auch meistens die Anstiege fahrender Weise zu bewältigen. Ab und zu machten aber unsere Beine schlapp und wir mußten schieben. In Elpersheim füllten wir unsere Kraftreserven mit Kakao und Laugenstangen wieder auf. Pünktlich um 13 Uhr 30 zum historischen Umzug "Kräwe", erreichten wir Weikersheim. Es war ein langer Umzug, bestehend aus Fußgruppen, Pferdefuhrwerken und Musikgruppen. Er umfasste 42 verschiedene Gruppen und geht auf die Weihe der Stadtkirche St. Georg zurück (erbaut 1419-1425) Es ist ein jährliches Volksfest und erinnert an die Handwerker und Künstler, die die Kirche, das Schloss und andere bedeutende Bauwerke der Stadt errichtet haben. Es war ein wunderschöner bunter Zug, an der Groß und Klein teilnahmen. Bei strahlendem Sonnenschein war die ganze Stadt auf den Beinen. Es wimmelte von Menschen. Nach diesem prächtigen Schauspiel war es regelrecht erholsam weiter zu radeln. Bis kurz vor Rothenburg ging es in gewohntem Rhythmus weiter. Mit Tempo 4-8 rauf und mit Tempo 30-40 runter. Der einzige Nachteil dabei ist, man kann nicht nebeneinander herfahren und sich unterhalten. Wo wir beide doch so schweigsam sind. Vor Rothenburg kam es dann noch mal knüppeldick. Es ging (geschätzt) drei Kilometer nur rauf. Man konnte nur noch schieben und das mit vollbepackten Rädern. Dann kommt schon mal der Gedanke auf: "Warum tun wir uns so etwas an?" Gegen 18 Uhr waren wir dann am Ziel. Die Mühe hatte sich gelohnt. So toll und so groß hatte ich mir Rothenburg nicht vorgestellt. Wir waren regelrecht überwältigt. Wir bekamen noch etwas vom Ende eines historischen Stadtfestes mit, die mehrmals im Jahr abgehalten werden. Wir faden schnell unser vorgebuchtes Quartier. Es lag mitten im Stadtkern. Wir wohnten in einem stilecht restaurierten Haus aus dem 15. Jahrhundert. Ein Teil der Einrichtung war auch schon sehr alt. Nachdem wir den Reisestaub abgewaschen hatten, machten wir noch einen kurzen Rundgang über den Marktplatz und gönnten uns ein gutes Essen.

Fahrzeit:4,75h
Fahrstrecke:65km

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