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Meuse / Maas

Chaumont - Dinant

Anreise mit dem Zug - 12.08.2015

Zugfahrt durch 3 Länder...

Da die Maas quasi hinter unserem Haus vorbeifließt (es sind nur etwa 5 Kilometer) hegten wir schon lange den Wunsch, sie mal von der Quelle bis mindestens zu Hause entlang zu fahren.
Bisher gibt es in Frankreich keinen eigentlichen Maasradweg und deshalb waren die Vorbereitungen auch aufwendiger als sonst. Radkarten, wie sie in Deutschland üblich sind, gibt es ebenfalls nur wenige und aus dieser Gegend keine. Wir besorgten uns einige Autokarten mit möglichst kleinem Maßstab. Außerdem suchten wir uns im Internet möglichst kleine Straßen in der Nähe der Maas und druckten diese Kartenausschnitte aus. Weil die Gegend ziemlich ländlich wirkte und die Orte an der Strecke auch meist klein waren, buchten wir auch alle Übernachtungen vor. Nach langem Stöbern im Netz fand ich dann noch einen Track, der den gesamten Maasverlauf zeigte. Den kopierte ich mit Hilfe meines Sohnes auf mein Handy. So konnten wir uns eigentlich nicht mehr verfahren.
Die Anreise und die Heimfahrt mit dem Zug bereitete uns auch noch etwas Kopfzerbrechen. Nach langer Vorplanung und gründlicher Vorbereitung hatte es geklappt, wir waren auf der Radtour von der Maasquelle in der Champagne bis Belgien.
Nun waren wir endlich unterwegs!
Da heute in NRW der erste Schultag nach den Sommerferien war, überlegte Klaus, eine halbe Stunde früher als geplant zu fahren, damit nicht der ganze Zug voller Schüler sei. Diese Überlegung war goldrichtig. Bereits um 6.51 Uhr war der Zug sehr voll und quoll fast über, als wir in Düsseldorf ankamen. Möglicherweise hätte man uns später gar nicht mehr mitgenommen. In Düsseldorf stiegen wir in den IC und gelangten zügig nach Basel SBB. Wir stiegen in der Schweiz aus und schoben unsere Räder zum französischen Bahnhof gleich nebenan.
Bisher machte das Umsteigen keine Mühe. Es gab Aufzüge. Es war trotzdem gut, daß wir lange Umsteigezeiten hatten, denn bis man sich orientiert hatte und auf dem richtigen Bahnsteig angelangt war, vergingen so einige Minuten. So mußten wir nicht hetzen. Es ging mit Regionalzügen zunächst bis Mulhouse und von dort bis Belfort. Die letzte Strecke bis Chaumont mußten wir einen alten IC benutzen. Das war alles andere als angenehmes Zugfahren. Der Einstieg war hoch und schmal, ebenso die Türe zum Radabteil. Wie durch ein Nadelöhr buchsierten wir die Räder hinein. Am unangenehmsten war aber die Hitze im Zug. Die Klimaanlage war überfordert. Wir saßen fast zwei Stunden wie in der Sauna. Ein etwa 10jähriger Junge, der mit seiner Mutter im gleichen Abteil saß, kämpfte mit Übelkeit.
Gegen 18.30 Uhr erreichten wir schweißgebadet Chaumont.
Zuerst fuhren wir zu dem riesigen, 600 Meter langen Eisenbahnviadukt mit drei Etagen aus dem Jahre 1857 über den auch heute noch Züge fahren. Dort machten wir einige Erinnerungsfotos und fuhren anschließend zu unserem Hotel.
Der erste Weg war unter die Dusche. Auch ohne Radfahren war das dringend nötig. Danach brauchten wir Flüssigkeit. Das Mineralwasser zischte fast beim Trinken. Nachdem wir anschließend noch ein leckeres Essen genossen hatten, war die Welt wieder in Ordnung.
Nun freuten wir uns auf die kommenden Tage und waren gespannt, wie die Maas als kleiner Fluß aussieht.

Fahrzeit:47 min
Fahrstrecke:10 km

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Urheberrechtlich geschützt (Copyright), Gertrud S.