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Chaumont - Dinant

Saint Thiebault - Vaucouleurs - 15.08.2015

Kaffee wärmt das Herz...

Als wir zum Frühstück gingen, fisselte es und das blieb leider den ganzen Tag so. Es gab wieder ein typisch französisches Frühstück; für unsere Verhältnisse etwas knapp.
Gegen 9.45 Uhr fuhren wir los. Es war grau in grau und naß. Nach kurzer Zeit wurden wir auch von innen heraus naß. Wir mußten uns mal wieder kräftig anstrengen und gerieten ins Schwitzen. Es ging mal wieder hoch. Runter ging es natürlich anschließend auch sogar ziemlich rasant. Zwei kräftige Anstiege mußten wir an diesem Tag bewältigen, die kleinen Hügel nicht mitgezählt.
Nach 20 km fuhren wir durch Neufchateau einer kleinen Stadt. Wir fuhren weiter bis Coussey und machten dort in einer Dorfkneipe eine kleine Kaffeepause.
Danach kamen wir durch Domremy-la-Pucelle, wo sich das Geburtshaus von Jean d'Arc befindet. Wir machten einige Fotos, hatten aber keine Lust auf eine Besichtigung. Es gab zwar einige Andenkengeschäfte, trotzdem wirkte der Ort etwas ausgestorben.
Eigentlich wollten wir die Straße über Brixey-aux-Chanoines nehmen, fuhren aber dann auf Grund der Wetterlage den direkten Weg über die D 964 in Richtung Vaucouleurs.
Der Regen wurde stärker, so daß wir in Maxey-sur-Vaise von der Hauptstraße ins Dorf abbogen, um möglichst in einem Café oder Bäckerei eine Pause zu machen und den Regen abzuwettern. Wir fanden nichts und fragten an der Kirche nach, in der gerade eine Frau und ein junges Mädchen dabei waren, sie zu putzen. Leider gab es hier im Ort nichts. Wir stellten uns gegenüber der Kirche unter das Vordach der Marie und aßen einen Apfel. Plötzlich kam das junge Mädchen mit einem Tablett mit zwei Tassen Kaffee um die Ecke auf uns zu. Das war super! Damit hatten wir nicht gerechnet. Es war riesig nett! Dieser Kaffee wärmte nicht nur den Magen, sondern auch das Herz. Der heiße Kaffee brachte unsere Lebensgeister zurück. Wir haben uns sehr gefreut und bedankt. Eine Karte aus der Heimat müßte in der Zwischenzeit angekommen sein.
Jetzt ging es auf die letzten 8 km bis Vaucouleurs. Am Ortseingang gab es eine Imbißstube. Dort aßen wir Pommes, da wir seit dem Frühstück nur etwas Obst gegessen hatten.
Nach einer halben Stunde fuhren wir dann zum Hotel. Es war erst 14.30 Uhr. Das Hotel hatte leider laut Aushang noch bis 16 Uhr geschlossen. Kurz nach uns kam ein Wanderer mit Rucksack. Auch er hatte in dem Hotel reserviert. Er war zu Fuß auf dem Weg von Hamburg nach Tarragona in Spanien. Er versuchte schon seit zwei Stunden in das Hotel zu gelangen und hatte sich die Zeit im Ort totgeschlagen. Etwas später kam noch eine junge deutsche Frau, ebenfalls zu Fuß. Sie pilgerte auf dem Jacobsweg, den sie in mehreren Etappen, immer während des Urlaubs in Angriff nahm. So standen wir nun zu viert vor der verschlossenen Hoteltüre. Wenn es nicht so kühl gewesen wäre, wir vorher nicht alle naß geworden wären und es vielleicht ein paar Sitzgelgenheiten gegeben hätte, hätte es richtig nett sein können.
Eine Anwohnerin, die nach einer Weile vorbei kam und uns dort stehen sah, versprach die Hotelbetreiberin anzurufen. Wir hatten das natürlich auch schon versucht, aber nur ein Band erreicht. Um 16.30 Uhr tat sich dann endlich die Türe auf. Die junge Inhaberin öffnete etwas verschlafen. Sie hatte gemeinsam mit ihrem Kleinkind einen Mittagsschlaf gehalten und Telefon und Schelle abgestellt. Was sollte man dazu sagen?
Leider gab es im Hotel heute auch kein Abendessen. Wir stellten unser Gepäck ab, duschten und gingen einige Meter weiter zu einem netten Imbiß.
Das war wieder ein Tag mit interessanten Begebenheiten.

Fahrzeit:3h 15 min
Fahrstrecke:52km

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Urheberrechtlich geschützt (Copyright), Gertrud S.