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Ijsselmeer Teil 1

Amsterdam bis Den Helder

Venlo - Amsterdam - 08.08.2016

...Anreise mit dem Zug...

Wir hatten eine unterhaltsame Zugfahrt von Venlo nach Amsterdam.
Um 15.49 Uhr fuhren wir samt Rädern los, mußten einmal in Eindhoven umsteigen, dabei nur die Bahnsteigseite wechseln und erreichten um 17.50 Uhr Amsterdam.
Während der Zugfahrt unterhielten wir uns angeregt mit einer netten Niederländerin, die ebenfalls ein Rad mitführte. Sie sprach hervorragend deutsch, was bei vielen Niederländern nicht ungewöhnlich ist. In ihrem "kleinen" Land wurden früher kaum Fernsehsendungen synchronisiert und so lernten die Kinder schon durch Kindersendungen wie die Sesamstraße, die deutsche Sprache. So verging die Zeit wie im Fluge.
Als wir den Bahnhof verließen, erwartete uns eine völlig andere Stadt als im vergangenen Jahr. Die ersten Gebäude, die wir in Rotterdam sahen, waren moderne Hochhäuser; hier überwogen gepflegte, ältere Stadthäuser.
Gegenüber dem Bahnhof befindet sich der alte Hafen und dort lagen mehrere Boote, um Grachtenrundfahrten zu machen. Neben dem Bahnhof befindet sich ein riesiges Fahrradparkhaus. Es bietet Platz für 2500 Fahrräder.
Auch in diesem Jahr übernachteten wir bei Vrienden op de Fiets. Die Übernachtungsadressen hatte ich mir im Vorfeld ins Handy eingespeichert. Mit Hilfe von OsmAnd versuchten wir nun zügig unsere heutige Übernachtungsadresse, die etwa 5 km vom Bahnhof entfernt war, zu erreichen.
So viele Fahrradfahrer wie in Amsterdam sieht man selbst in Münster nicht. Sie fahren wie die Wilden. Jeder hat es eilig und man wird rechts und links überholt. Genauso ist es auch in der Gegenrichtung. Es ist ein großes "Gewusel". Außerdem werden die Radwege noch von Motorrollern benutzt, die den gleichen Fahrstil haben. Autofahrer sind in den Niederanden anscheinend die rücksichtsvolleren Verkehrsteilnehmer.
Wir waren froh, als wir das Stadtzentrum hinter uns gelassen hatten. Gegen 19.30 Uhr erreichten wir unser Ziel. Für die nächsten zwei Nächte campierten wir in einem winzigen älteren Reihenhäuschen. Alles was wir brauchten war vorhanden, aber leicht "schmierig". Das Frühstück konnten wir uns selbst zubereiten. Im Kühlschrank waren für uns einige Lebensmittel reserviert, neben denen des jungen Hausherrn, der sich für die Zeit, in der wir hier waren, ausquartiert hatte. Die Küchengeräte, sowie der Rest der Wohnung, hätten mal eine Grundreinigung nötig gehabt. Besonders "begeistert" waren wir vom ca. 2 m² großen Bad. Vom WC aus hätte man gleichzeitig die Füße in der Dusche waschen können und dabei im Miniwaschbecken die Zähne putzen können. Na ja, wir haben es überlebt.
Der Wohnungsinhaber war aber ausgesprochen freundlich. Er zeigte uns noch den Weg zur Straßenbahnhaltestelle und verschiedene Imbißgaststätten.
Da wir kaum gefahren waren und zudem wenig Hunger hatten, ließen wir uns am Abend nur ein paar Pommes schmecken.

Fahrzeit:keine
Fahrstrecke:0 km

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