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Ijsselmeer Teil 1

Amsterdam bis Den Helder

Medemblik - Breezand - 12.08.2016

...Privattaxi...

Heute bereiteten wir uns das Frühstück wieder selber zu. Es war alles vorhanden und schmeckte gut. Gegen 10 Uhr fuhren wir los.
Auf Anraten unserer Vermieterin fuhren wir nicht den ausgewiesenen Weg am Deich entlang, da sich dort angeblich kein separater Radweg befand, sondern nahmen den Weg an der N 240 entlang nach Weringerwerf. Entlang dieser Strecke gab es oft Hecken und Straßenbäume, die den Wind etwas abhielten. Wir hatten uns schon die Knotenpunkte notiert, denen wir folgen wollten. Am Anfang fanden wir sie auch schnell, doch am Ortsrand von Weringerwerf, in einem kleinen Wäldchen, kamen wir von der Spur ab. Wir fuhren einige hundert Meter hin und her, bis wir wieder auf den richtigen Weg gelangten. Der Weg verlief durch Felder und später ein Stück durch einen Wald, in dem die Wege sogar asphaltiert waren. Dort ließ es sich angenehm fahren.
Gegen 13 Uhr waren wir in den Oever. Jetzt hätten wir die Möglichkeit gehabt, 30 km über den Abschlußdeich auf die andere Seite des Ijsselmeers zu gelangen, wollten wir aber nicht. Die andere Ijsselmeerseite wollen wir im nächsten Jahr unter die Räder nehmen.
In einer kleinen Imbißstube machten wir eine längere Pause. Wir hatten uns den Oever größer vorgestellt, denn den Namen hatten wir schon oft gehört. Laut Aussage der Imbißbetreiberin gab es hier aber nur ca. 2000 Einwohner.
Nach einer guten Stunde ging es dann weiter über Hippolytushoef bis Westerland. Bis Westerland auf Sylt schafften wir es heute aber nicht. Der Wind kam nun direkt von vorne. Wir mußten ordentlich in die Pedale treten. Dann fuhren wir über den Damm, der Amstelmeer und die Waddensee trennt. Wir machten einige Fotos und unterhielten uns kurz mit einem jungen Radlerpaar aus Italien.
Dann ging es weiter bis Breezand. Gegen 17.45 Uhr erreichten wir unsere Unterkunft. sie war die beste auf der ganzen Tour. Wir wurden sehr freundlich aufgenommen. Unsere Vermieter versuchten telefonisch im nahegelegenen Gasthof einen Tisch für uns zu reservieren. Leider war aber alles ausgebucht. Sie fragten, ob es uns recht wäre, zu einem 5 km entfernten Restaurant zu fahren. Unser Bedarf an Fahrrad fahren war für heute gedeckt. Der Vermieter bot uns an, uns mit dem Auto hin zu fahren. Das war sehr nett. Wir wollten dann mit einem Taxi zurückfahren. Das kam aber für unseren Gastgeber nicht in Frage. Er ging kurz mit ins Restaurant und bat die Bedienung ihn anzurufen, wenn wir nach Hause wollten. Das Restaurant war spitze, das Essen lecker und die Bedienung ausgesprochen sympathisch. Zudem sprach sie sehr gut deutsch. Wir ließen es uns schmecken und genossen den letzten Urlaubsabend. Pünktlich wie ein Taxifahrer stand unser Gastgeber nach dem Bezahlen vor der Türe. So eine nette " Betreuung" ist das Besondere bei Urlaub bei Vrienden op de Fiets.

Fahrzeit:4h 10 min
Fahrstrecke:54 km

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Urheberrechtlich geschützt (Copyright), Gertrud S.