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Ijsselmeer Teil 1

Amsterdam bis Den Helder

Amsterdam - 09.08.2016

...Stadtbesichtigung

Die Wettervorhersage versprach für den Vormittag Regen. Deshalb wollten wir erst mal ausschlafen. Wir wurden aber um 8.15 Uhr durch ein beharrliches Schellen an der Haustüre geweckt. Ein Handwerker stand davor, der nach dem Internet sehen sollte. Wir konnten den Wohnungsbesitzer tel. nicht erreichen und so mußte er sich unverrichteter Dinge wieder davon machen.
Da es regnete und wir außerdem unsere Fahrräder nicht unbeaufsichtigt lassen wollten, machten wir uns nach dem selbst zubereiteten Frühstück, mit der Straßenbahn auf in das Stadtzentrum.
Der erste Einkauf des Tages war für Hildegard ein Regenschirm in Landesfarbe, orange. Die Handyfotos davon mit Hildegard als "Halterin", sorgten bei unseren "Fans" für Begeisterung.
Wie es bei Schirmen so ist, besserte sich das Wetter und wir unternahmen eine einstündige Grachtenfahrt. Die war wunderschön und hat sich sehr gelohnt. Es wurden viele Erklärungen, auch in deutscher Sprache, zu den verschiedenen Gebäuden und Sehenswürdigkeiten abgegeben. So erfuhren wir einiges über die Geschichte der Stadt und seiner Bewohner.
Nach der Bootstour besuchten wir kurz H & M, nicht zum Einkaufen, sondern wegen des offenen Internetempfangs. So konnte ich wichtige Nachrichten und Fotos zu meinen Lieben senden und empfangen.
Nun mußten wir für Energienachschub sorgen. Wir aßen jede ein niederländisches Nationalgeicht: Pfannkuchen.
Danach machten wir zu Fuß eine Stadterkundung. Unsere Fotoapparate hatten mal wieder viel zu tun. Motive gab es reichlich, Grachten, Boote, Fahrräder, Häuser, Blumen und Menschen. Wir besuchten einen Markt, auf dem es überwiegend Tulpenzwiebeln und typische niederländische Souvenirs zu kaufen gab. Wir hielten uns aber zurück und schauten und staunten nur.
Einen schönen Käseladen mit Frau Antje persönlich suchten wir auch auf, aber da wir ja die Radtour noch vor uns hatten, kauften wir auch hier nichts ein. Wir kamen am Neuen Markt und an der alten Waage vorbei.
Immer wieder gab es Hinweisschilder auf die verschiedenen Sehenswürdigkeiten, so auch zur Kirche ons lieve Heer op Solder. Die hatte ich einmal in einem Fernsehbeitrag gesehen und interessierte mich. Wir besuchten das Museum und waren angenehm überrascht. Die Kirche, oben im Speicher eines Grachtenhauses ist dreistöckig und besitzt alles, was eine Kirche braucht, selbst eine Orgel und ein ausklappbarer Predigtstuhl. Ein reicher deutscher Tuchhändler ließ sie im 17.Jahrhundert errichten, um seine Religion ausüben zu können. Es herrschte zwar zu der Zeit Religionsfreiheit, aber die meisten Niederländer waren Calvinisten und sahen es nicht gerne, wenn andere Religionen öffentlich ausgelebt wurden. So entstanden mehrere versteckte Kirchen. Ein Audioguide gab viele Erklärungen an verschiedenen Punkten des Hauses. Wir kamen aus dem Staunen nicht heraus. Der Besuch hat sich wirklich gelohnt.
Nach dem Besuch der Kirche tranken wir eine Kleinigkeit in einem Straßencafé mit Blick auf eine Gracht. In unmittelbarer Nähe befindet sich auch das Rotlichtviertel. Unbeabsichtigt kamen wir plötzlich an einem Schaufenster vorbei, in dem eine leicht bekleidete Dame ihre Dienste anbot. Ein paar Meter weiter wurde gerade ein Mann von der Polizei abgeführt. Es war uns etwas unheimlich und wir verließen diese Gegend zügig.
In einer kleinen Gasse in einem gemütlichen Restaurant aßen wir zu Abend. Danach gingen wir zum Dam. Dort befindet sich ein Kaufhaus mit Kitsch, Kunst und Co für Touristen. Klompen in allen Farben und Größen hingen von der Decke herab und standen auf Regalen. Es gab reichlich Porzellannippes in blau-weiß. T-Shirts, Mützen, Taschen usw. mit Motiven von Amsterdam und Holland gab es in rauhen Mengen; meist in orange. Vor dem Urlaub hatte ich mir vorgenommen, eine kleine Glocke für das Spielhaus meines Enkels zu kaufen. Hier wurde ich auf Anhieb fündig.
Nun machten wir noch die letzten Fotos des Tages vom National Monument und dem Königlichen Palais. Danach fuhren wir mit der Straßenbahn zurück zu unserem Quartier
Der Tag war sehr schön und ereignisreich.

Fahrzeit:keine
Fahrstrecke:0 km

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Urheberrechtlich geschützt (Copyright), Gertrud S.