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Mühlentour

Emden - Emden

Tag 1: Emden - Greetsiel

Fahrrad mit Flügeln...

Nach fast einem Jahr Vorfreude ging es kurz nach 8 Uhr per Auto zu Hause los. Wir waren guter Dinge und in Gedanken schon auf dem Bahnhof in Essen. Von dort sollte um 9 Uhr 45 unser Zug starten. Als wir ca. 2km auf der Autobahn waren, krachte und polterte etwas auf unserem Autodach und flog dann hinter uns auf die Straße. Wir waren sehr erschrocken. Wir hielten an und sahen die Bescherung. Hildegards Fahrrad lag auf dem Mittelstreifen der Autobahn. Mit großer Vorsicht barg mein Mann das Fahrrad. Es war stark ramponiert und nicht mehr fahrtüchtig. Ziemlich geknickt fuhren wir wieder nach Hause. Hildegard rief ihren Mann an und erzählte im von ihrem Pech. Trotz allem hätte es noch schlimmer kommen können. Wir beschlossen unsere Fahrt aber doch noch zu machen. Zuerst überlegte Hildegard sich ein neues Fahrrad zu besorgen. Ein Fahrradkauf sollte jedoch gut überlegt sein und deshalb nahm sie unseren Vorschlag an, mit unserem Hollandrad die Tour zu machen. Mein Mann baute einige Teile (Flaschenhalter, Taschenhalter usw.) vom verunglückten Fahrrad ab und montierte sie an das Gazellerad. Um 12 Uhr begann die zweite Anfahrt. Kurz nach 13 Uhr erreichten wir Essen. Um 14 Uhr 45 ging dann endlich die Bahnfahrt los. Bis Münster fuhren wir in einem modernen Zug mit einem Fahrradabteil auf Bahnsteigniveau. Dort mussten wir umsteigen. Einmal die Treppen rauf und wieder runter. Auf dem Bahnsteig angekommen, zückte Hildegard den Fotoapparat um ein Erinnerungsfoto zu machen. Ich schaute derweil auf den Fahrplan und entdeckte, dass wir eine Stunde früher abfahren konnten und somit auch eine Stunde früher in Emden wären. Panikartig stürzte ich in den schon wartenden Zug, Hildegard hinterher. Sie kam kaum mit dem Lenker durch die Türe. Mit hochheben und schieben klappte es dann doch. Ein freundlicher Zugbegleiter klärte uns dann auf, das die Hektik nicht nötig gewesen wäre, da der Zug am Wochenende sowieso nur bis Rheine fuhr und wir dort, anstatt in Münster, eine Stunde Aufenthalt hätten. Nach nochmaligem Umsteigen auf dem gleichen Bahnsteig erreichten wir um 18 Uhr 22 Emden. Von dort aus fuhren wir auf dem direkten Weg nach Greetsiel. Es war nicht so ganz einfach, da wir nur die Fahrradkarte der ostfriesischen Mühlenroute hatten. Anstelle der Baumberge (im Vorjahr) war diesmal eine längere Baustellenstrecke eingebaut, die wir schiebend bewältigten. Trotzdem erreichten wir noch vor Einbruch der Nacht Greetsiel. Es ist ein wunderschöner keiner Ort. Auf Anhieb fanden wir die Jugendherberge und wurden dort freundlich empfangen. Wir stellten nur kurz unser Gepäck ab und gingen gepflegt Abendessen. Nach einem kurzen Spaziergang durch den Ort waren wir gegen 22 Uhr in der Jugendherberge.

Fahrzeit:1,5h
Fahrstrecke:22km

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Urheberrechtlich geschützt (Copyright), Gertrud S.