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Münsterland R1

Zwillbrock - Holzminden

Tag 1: Zwillbrock - Nottulm

Berge in der Ebene...

Am 06.06.1998 begann die erste große Reise. Gegen 9:30 Uhr fuhren wir bei bedecktem Wetter mit dem Auto zuhause ab. Um ca. 10:30 Uhr erreichten wir Zwillbrock an der holländischen Grenze. Unterwegs hielten wir kurz an einem Fahrradgeschäft an und kauften eine Fahrradflasche, da Hildegard ihre zuhause vergessen hatte. Nachdem wir die Fahrräder und das Gepäck ausgeladen hatten, zogen dunkle Gewitterwolken auf und es fing an zu regnen. "Das kommt gut", meinte mein Mann, der uns zum "Startplatz" gebracht hatte. Gegenüber dem Parkplatz war eine Schutzhütte, die sich jedoch als offene Kapelle herausstellte. Dort stellten wir uns unter. Nach einer dreiviertel Stunde hörte das Gewitter auf und der Regen ließ nach. Um ca. 11:15 Uhr fuhren wir endlich los. Der Weg war gut ausgeschildert und überwiegend asphaltiert. Teilweise führte er jedoch über Waldwege mit tiefen Pfützen. Da musste man sehr gut aufpassen, dass man nicht ausrutschte. Einmal sahen wir sogar in kurzer Entfernung vor uns ein Reh. Das Wetter besserte sich im Laufe des Tages. Am Ortseingang von Stadtlohn aßen wir in einer Imbissstube zu Mittag. Das Fett stank zwar sehr, aber das Essen war okay. Auf der Weiterfahrt konnten wir die Regenjacken auslassen. Die Landschaft war zum größten Teil eben, sehr ländlich mit gepflegten Gärten, Häusern und Bauernhöfen. In Hegerort machten wir in einem urigen Bauernhofcafe Pause. Wir saßen in einem alten Baumgarten. Danach mussten wir uns etwas sputen. Bis Rosendahl blieben wir auf unserem R1 Weg, danach fuhren wir über die Landstraße den direkten Weg nach Billerbeck. Dort wurde der Weg hügeliger. In Billerbeck fragten wir mehrere Passanten nach dem Weg nach Nottulm. Ein junger Mann beschrieb uns den Weg. Wir sahen auch schon das Hinweisschild Nottulm und bogen nach links ab. Es ging einen steilen Berg hinauf. Wir mussten schieben. Einige Kilometer weiter gab es eine rasante Abfahrt. Doch nirgendwo war Nottulm. Wir schauten auf die Karte und auf die Nummer der Straße. Irgendetwas stimmte nicht. Wir fragen noch einmal nach und erfuhren, dass wir in der falschen Richtung unterwegs waren. Wir mussten einen Bogen von ca. 15 km rauf und runter fahren. Immer über die Baumberge. Es war bereits kurz vor 20 Uhr. Unsere Nerven waren blank. Etwa zwei km vor Nottulm wurde es dunkel und es begann zu blitzen und zu donnern. So schnell wir konnten fuhren wir bis zum ersten Haus am Ortseingang. Dort stellten wir uns in einem Schuppen unter. Die Hausbewohner baten uns ins Haus, sie waren sehr freundlich. Nach etwa einer halben Stunde war der Spuk vorbei, sodass wir endlich die letzten ein bis zwei km zur Jugendherberge fahren konnten. Dort kamen wir ca. um 21 Uhr an. Die Jugendherberge war relativ neu und gut besucht. Wir bekamen ein Zimmer für uns alleine. Nachdem wir uns geduscht hatten, ging es uns besser. Wir gingen an diesem Abend früh schlafen. Das Abendessen fiel leider aus.

Fahrzeit:6,25h
Fahrstrecke:94km

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Urheberrechtlich geschützt (Copyright), Gertrud S.