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Meuse / Maas

Chaumont - Dinant

Verdun - Stenay - 18.08.2015

Plattfuß...

Kurz nach 9.30 Uhr ging es heute los. Das Wetter war wie an den vergangenen Tagen, bedeckt aber trocken. Zum Radfahren war es aber ganz ok.
Zuerst fuhren wir zu einer Tankstelle zum Luftpumpen. Das ist einfacher, als per Hand nachzupumpen. Auf kleinen Landstraßen ging es bis Charny-sur-Meuse. wir überquerten die Meuse und einige Meter weiter den Canal de la Meuse. Von der Brücke aus sahen wir, daß ein asphaltierter Weg direkt daneben verlief. über diesen neu angelegten Weg fuhren wir bis Vacherauville. Leider hörte der Weg hier auf. Wir fragten verschiedene Dorfbewohner, ob es eine Möglichkeit gäbe über kleine Landstraßen oder Feldwege nach Champneuville oder Samogneux zu kommen. Wir sahen in der Ferne die D 964. Sie erschien uns sehr stark befahren und ging zudem mal wieder eine langezogene Steigung hinauf. Es gab aber leider keinen passenden Weg und so mußten wir doch über die große Straße, natürlich ohne Radweg, fahren.
Wir hatten ja gehofft, es bliebe bei dieser einen Steigung, aber weit gefehlt. Es ging Kilometerweit rauf und runter. Die Landschaft war nun mal hügelig. Entschädigt wurden wir durch die schöne Gegend und den Blick auf den Kanal in der Ferne.
Kurz vor Consenvoye kamen wir an einem der vielen Soldatenfriedhöfe aus dem Krieg 14-18 vorbei. Wenn man sieht, wie jung die Männer waren, denkt man an seine eigenen Kinder. Die ganze Gegend ist stark vom ersten Weltkrieg geprägt. Überall gibt es Hinweise und Überbleibsel auf diese schlimme Zeit. Die ganze Sinnlosigkeit von Kriegen wird hier deutlich vor Augen geführt.
Die Meuse ist jetzt schiffbar. Es gibt häufig Schleusen. Meuse und Meusecanal gehen oft in einander über, oder fließen parallel.
Mit dem Radfahren hatten wir heute keine Schwierigkeiten, aber auch an diesem Tag fanden wir mal wieder nichts für einen Mittagsimbiß. Eine Bäckerei, die wir in einem kleinen Örtchen schon von weitem erspähten, hatte gerade seit 15 Minuten Mittagspause und die dauerte so lange, daß sich kein warten lohnte. Leider waren unsere Obstvorräte mal wieder aufgebraucht.
Wenig später, als wir gerade mal wieder einen Anstieg geschafft hatten, merkte ich, daß mein Hinterrad platt wurde. Klaus hat es aber schnell geflickt und kurze Zeit später konnten wir weiterfahren. Unsere körpereigenen Reserven ließen aber stark nach. Wir machten an einer Schleuse eine kurze Pause und sahen einem schönen Motorboot beim Schleusen zu. Derweil unterhielten wir uns mit dem Besitzer, der mit seiner Frau und einem anderen älteren Pärchen, gemeinsam auf großer Motorboottour war. So kann man sein Rentnerdasein auch genießen.
Unsere körpereigenen Reserven ließen stark nach. Obwohl wir dort normalerweise nicht eingekehrt wären, tranken wir in einem schmuddeligen Cafe in Dun-sur-Meuse, direkt an der Durchgangsstraße einen Kaffee. Wir fragten, ob es im Ort evtl. einen Supermarkt geben würde. Man schickte uns in Richtung Doulcon. Auf einer Brücke machten wir ein paar Fotos von der Schleuse und entdeckten direkt an der Brücke ein schönes Lokal. Es war sauber und modern eingerichtet. Wir tranken dort mehrere Kaffee und schauten auf die Speisekarte. Das Tagesmenue sah verlockend aus und wir bestellten es. Es gab Salat, Schinkennudeln und zum Nachtisch noch ein leckeres Eis. Es schmeckte hervorragend. Wir ließen uns Zeit.
Danach folgten die letzten 13 Kilometer auf der D 964 bis zu unserem Gasthof in Stenay. Nun gab es auch keine nennenswerten Steigungen mehr. Gegen 17 Uhr erreichten wir unsere Unterkunft. Es war ein schöner Landgasthof mit einem großen, schönen Zimmer. Da wir am Abend noch von unserem verspäteten Mittagessen satt waren, aßen wir nur noch einen Salatteller, der aber ebenfalls sehr gut war.

Fahrzeit:3h 15 min
Fahrstrecke:51 km

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Urheberrechtlich geschützt (Copyright), Gertrud S.