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Deutschland Ost-West

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Tag 5: Chemnitz - Zschöpel - 14.07.2012

Ferien auf dem Bauernhof...

Heute war der Sturm mein ärgster Feind. Geregnet hat es gar nicht, aber es sah den ganzen Tag aus, als würde es gleich losgehen. Nachdem ich in Chemnitz eineinhalb Kilometer in die falsche Richtung gefahren war, klappte es anschließend mit dem Suchen und Finden des richtigen Weges beßer. Ich habe häufig Paßanten nach dem Weg gefragt, denn mit einer Karte im Maßstab 1:150000 verpaßt man schnell einen Abzweig. Dabei habe ich es mir angewöhnt, nur noch nach dem nächsten Ort zu fragen, denn wenn man eine größere, weiter entfernte Stadt angibt, wird man immer wieder auf stark befahrene Autostraßen geschickt. Es ging zunächst über Rabenstein bis Hohenstein. Dort habe ich mal wieder kurz einen Absprung verpaßt und bin freudig einen steilen Berg hinuntergesaust. Unten angekommen bemerkte ich den Fehler. Ein junger Mountainbiker fuhr dann ein Stück vor mir her, bis ich wieder auf dem rechten Weg war. Es ging längere Zeit durch einen Wald, bis zu einem Stausee. Der Waldweg hatte den Vorteil, daß der Wind etwas abgehalten wurde. Glücklicherweise kamen aber keine Äste herunter. Die Strecke verlief meist in unmittelbarer Nähe der A4. In Glauchau machte ich in einem Supermarkt einen Wochenendeinkauf und aß direkt nebenan beim Bäcker ein Stück Kuchen. Der Himmel sah sehr Wolken verhangen aus und weil ich möglicht keinen Regen abbekommen wollte, ersparte ich mir die Stadtbesichtigung und fuhr auf der D4-Route weiter. Es ging über Höckendorf, von der eigentlichen Route weg, bis Meerane und von dort aus bis Ponitz. Die D4-Route verläuft in einem großen Bogen über Crimmitschau, Rußdorf, Thonhausen bis Posterstein. Von diesem Bogen wollte ich ein Stück abschneiden. In Ponitz wurde es mit einem Male sehr dunkel und es fing an zu grollen. Jetzt aber schnell weg von der Straße! Wenige hundert Meter weiter fand ich eine kleine Gaststätte. Hier wartete ich bei einer Tasse Kaffee das Gewitter ab. Es war aber harmloser als befürchtet. Ich kam mit den Wirtsleuten ins Gespräch und erzählte, daß ich heute nicht mehr sehr weit fahren wolle und in der Nähe eine Unterkunft suchen würde. Daraufhin legte sich der Wirt mächtig ins Zeug und versuchte mehrmals telefonisch eine Pension ganz in der Nähe zu erreichen. Ohne Erfolg. Er meinte aber, daß dort eigentlich immer jemand zu Hause sei. Mittlerweile war einige Zeit vergangen und ich hätte es bis zur nächsten Stadt kaum bis zum Dunkelwerden geschafft. Er gab mir die Adresse der Pension und so fuhr ich hin. Sie lag etwas versteckt und entpuppte sich als ehemaliger Bauernhof. Glückliche Hühner, Enten und Katzen liefen frei herum. Empfangen wurde ich vom "Alm öhi", oder dessen Bruder. Hier gab es noch ein großes Zimmer zu einen sehr günstigen Preis für mich. Nach dem Duschen fuhr ich noch mal zurück zur Gaststädte und aß dort gut zu Abend. Rechtzeitig zur Tagesschau war ich wieder in der Pension und erfuhr bei der Wetterkarte, daß das unbeständige Wetter noch anhalten soll. Da muß ich eben durch.

Fahrzeit:4:45h
Fahrstrecke:56km

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Urheberrechtlich geschützt (Copyright), Gertrud S.