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Werraradweg 2014

Neuhaus am Rennweg - Hann. Münden

Tag 5: Lauchröden - Eschwege - 14.08.2014

...kleiner Grenzverkehr...

Wie üblich frühstückten wir gegen 8.30 Uhr. Das Frühstück war wieder umfangreich. Gegen 9.50 Uhr saßen wir auf den Rädern. Es war bewölkt, aber trocken.
Zuerst fuhren wir nach Herleshausen. Obwohl der Ort klein ist, kennt ihn aus unserer Generation dem Namen nach fast jeder. Während der DDR-Zeit war hier einer der wenigen Grenzübergänge der innerdeutschen Grenze. Ein Hinweisschild im Ort weist auf den Tag der Grenzöffnung hin. Auch nach 25 Jahren ist man als Deutscher froh, daß diese Grenze nicht mehr besteht. Diese schöne Tour wäre vorher nicht möglich gewesen.
Weiter ging es nach Hörschel. Dort machte ich zum dritten Mal ein Erinnerungsfoto mit den alten Milchkannen, die dort am Abzweig nach Eisenach stehen. Genau an dieser Stelle trafen sich meine beiden großen Radtouren längs und quer durch Deutschland. Es war schön, diesen Punkt Klaus einmal zeigen zu können.
Den Abstecher nach Eisenach sparten wir uns, da wir schon mehrmals dort waren.
Es ging weiter über Creuzburg bis Mila. Dort machten wir an einem Bootshaus eine kurze Kaffeepause. Heute sahen wir mehrmals Kanufahrer auf der Werra. An verschiedenen Stellen wurden Boote verliehen.
Unterwegs wurde wieder reichlich fotografiert. Die vielen Fachwerkhäuser und die schöne Mittelgebirgslandschaft boten genügend Motive. An den Straßenrändern standen viele Obstbäume. Pflaumen und Mirabellen waren bereits reif und die ersten Äpfel werden auch nicht mehr lange auf sich warten lassen. Es ist doch eine gute Idee anstelle "normaler" Straßenbäume Obstbäume zu pflanzen. So hat jeder, der vorbei kommt, die Möglichkeit zu naschen und die Wildtiere haben auch was davon.
Wir fuhren weiter bis Treffurt. Das schöne Rathaus wurde natürlich auch mit der Kamera festgehalten. In den Cafés davor herrschte Hochbetrieb.
Wir hielten Ausschau nach einem ruhigen Plätzchen und hofften, in Heldra ein Stück Kuchen essen zu können. Am Abzweig zu dem Ort gab es auch ein entsprechendes Hinweisschild. Deshalb fuhren wir auch in das kleine Örtchen hinein. Leider öffneten beide Gasthöfe erst um 17 Uhr. Das war ärgerlich und den Betrieben gingen dadurch sicherlich einige Euros durch die Lappen.
In Altenburschla bekamen wir dann doch noch ein leckeres Stück Kuchen.
Danach ging es auf einem schnurgeraden Weg nach Wanfried. Als wir gerade auf offener Strecke waren, kam eine heftige Regenschauer herunter. Wir krochen fast in ein Gebüsch, um die Schauer abzuwarten und unsere Regensachen anzuziehen.
Wanfried war wieder ein schöner Fachwerkort. Am Werraufer lag sogar der Nachbau eines alten Schiffes.
Wir fuhren weiter bis Eschwege. Von unterwegs buchten wir ein Zimmer. Nachdem wir unser Radoutfit gegen normale Kleidung gewechselt hatten, machten wir per Rad ein Stadtbesichtigung. Die Innenstadt war sehenswert und größer als erwartet. Es gab eine große Auswahl an Gaststätten und wer die Wahl hat, hat die Qual. In der Marktstraße entschieden wir uns für ein griechisches Restaurant. Von außen sah es nicht besonders groß aus, aber im Nachhinein erfuhren wir, daß für weit über 100 Personen Platz war. Wir hatten Glück, daß wir überhaupt einen Platz bekommen haben. Das Essen war große Klasse und man merkte, daß der Chef und seine Mannschaft mit Freude bei der Sache waren. Gut gelaunt und gut gestärkt ging es spät zurück zu unserer Pension.

Fahrzeit:3 Std. 40 Min.
Fahrstrecke:63 km

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Urheberrechtlich geschützt (Copyright), Gertrud S.