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Donauradweg, Teil 2

Ingolstadt - Winzer - Bad Birnbach

Tag 3: Bad Abbach - Bogen / Großlintach - 22.08.2005

Regenzeit?

Um 9.45 Uhr ging es wieder los. Es hatte in der Nacht und am Morgen wieder stark geregnet; bei der Abfahrt war es aber trocken. Wir fuhren auf der südlichen Donauseite. Auf Grund unserer sehr detaillierten Karte vermieden wir unbefestigte Wege. So brauchten wir nicht durch große Pfützen zu fahren und blieben mit unseren schmalen Reifen auch nicht im Matsch stecken. Gegen 11 Uhr erreichten wir den Stadtrand von Regensburg. Da wir einen Abstecher in die Innenstadt machen wollten, bogen wir in Großprüfening vom Donauradweg ab und fuhren schnurstracks zum Zentrum. Wir schoben unsere Räder am Dom vorbei, machten einige Erinnerungsfotos, staunten am Donauufer über den hohen Wasserstand und fuhren über die Eiserne Brücke den Donauradweg weiter .Es hatte sich in der Zwischenzeit wieder eingeregnet. Ein ständiger Nieselregen begleitete unseren Weg. Während der Fahrt hatten wir dadurch mehr oder weniger einen Tunnelblick. Die Sehenswürdigkeiten rechts und links von uns sahen wir kaum. Bei diesem Wetter ließ auch die Lust am Fotografieren nach. In Kiefenholz machten wir eine Pause. Wir aßen Leberkäs bzw. Rührei mit Schinken und unterhielten uns dabei mit einem jungen irisch / englischen Paar, das ebenfalls auf Radtour war. Nachdem wir uns genügend gestärkt und ausgeruht hatten und eigentlich weiter fahren wollten, wurde der Regen wieder kräftiger. Wir beschlossen, noch etwas zu trinken und abzuwarten. Nachdem eine halbe Stunde später der Regen immer noch nicht nachließ, gaben wir uns einen Ruck, zogen unsere Regensachen über und machten uns wieder auf den Weg. Wir verkürzten den Weg um die Donauschleife herum und fuhren weiter in Richtung Wörth. Bis Pondorf ging es neben der Autobahn her, das verbesserte auch nicht unbedingt die Stimmung. Ab Pondorf suchten wir uns unseren eigenen Weg nach Straubing, um Sand- und Matschwege zu vermeiden. An der Staustufe Straubing hörte der Regen auf und wir machten ein paar Fotos von der Schleuse und der Stauanlage. In der Ferne sahen wir die Silhouette von Straubing. Neben den markanten Gebäuden sahen wir auch ein Riesenrad. Wir fuhren in die Stadt hinein, weil wir dort übernachten wollten. Je weiter wir in die Innenstadt kamen, desto mehr Menschen begegneten uns. Auf einem großen Festplatz waren Kirmesgeschäfte aufgebaut. Es war das sogen. Gäubodenfest, das eine ganze Woche andauert und mit dem Münchner Oktoberfest zu vergleichen ist. Wir hatten die Befürchtung, wegen der vielen Menschen keine Unterkunft zu bekommen und außerdem wegen der Lautstärke kein Auge zu zu bekommen. Deshalb entschieden wir uns, bis Bogen weiter zu fahren. Im Bikelineheft fanden wir auch eine Unterkunft. Bei der tel. Nachfrage sagte man uns, das Haus liege nicht direkt am Donauradweg, sondern einige Kilometer außerhalb und auf einem Berg. Wir waren froh, etwas gefunden zu haben und sagten zu. Wir sollten bis Oberalteich fahren und uns von dort noch mal melden. Da aber der Akku unseres Handys ziemlich leer war, fragten wir in Oberalteich einen Passanten nach dem Weg nach Großlintach. Bei der Wegbeschreibung sank unsere Stimmung immer tiefer. Das hörte sich gar nicht gut an. Die Realität war schlimmer. Wir mußten drei Berge rauf und runter. Für die fünf Kilometer brauchten wir fast eine Stunde. Ziemlich ausgelaugt und etwas sauer erreichten wir den Gasthof in Großlintach. Die Wirtin war ziemlich erstaunt uns zu sehen. Wenn wir noch mal angerufen hätten, hätte man uns in Oberalteich mit dem Auto abgeholt. Dumm gelaufen! Nach dem Duschen und einem kräftigen Abendessen in geselliger Runde am Stammtisch ging es uns rundum besser.

Fahrzeit:5:55h
Fahrstrecke:90km

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Urheberrechtlich geschützt (Copyright), Gertrud S.