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Donauradweg, Teil 2

Ingolstadt - Winzer - Bad Birnbach

Tag 5: Winzer - Bad Birnbach - 24.08.2005

Vom rechten Weg ab...

Am Morgen trafen wir unsere Entscheidung, den Donauradweg zu verlassen. Zum einen wollten wir uns nicht selbst in Gefahr bringen und zum anderen auch Einheimischen und Hilfskräften nicht im Weg stehen. Wir wollten uns südlich ins Landesinnere begeben. Unsere Wirtin hatte uns das Bäderdreieck in Niederbayern empfohlen. Nördlich der Donau begann der bayrische Wald und dort waren uns die Steigungen zu hoch. Zunächst fuhren wir in Winzer über die Donaubrücke in Richtung Osterhofen. Als wir auf der Brücke standen, sahen wir, wie weit der Fluß sich schon ausgebreitet hatte. Das Wasser war eine braune Brühe, mit einer starken Strömung. In Osterhofen wollten wir uns zunächst einmal mit passenden Radkarten versorgen. Wir fanden auch eine Buchhandlung, in der direkt im Eingangsbereich ein Tisch mit Radkarten aufgebaut war. Nun begann die Qual der Wahl. Die Verkäuferin war uns keine große Hilfe. Sie war total überfordert. Sie betonte immer wieder, daß ihre Gegend eigentlich ziemlich häßlich sei und es keine vernünftigen Radwege gäbe. Sie empfahl uns immer wieder an der Donau entlang zu fahren. Den einzigen schönen Radweg, den sie persönlich kannte, war der Vilstalradweg in Richtung Vilshofen, das wiederum an der Donau liegt. Nach einigem hin und her entschieden wir uns für zwei Karten. Die Verkäuferin hatte auch nur noch wenig Zeit, da sie Mittagspause machen wollte. Über Forsthart und Kriestorf ging es nach Aldersbach. Dort machten wir eine kurze Pause. Danach ging es weiter über Aiderbach nach Eggelham. Bis dahin ging es häufig auf und ab, so daß wir mehrfach schieben mußten. Hinter Alfham kam dann eine lange, starke Steigung. Wir hatten zwar noch gar nicht so viele Kilometer hinter uns gebracht, aber die Strecke schlauchte wirklich. Jetzt ging es aber mit der Schieberei erst richtig los. Wir hielten schon mal etwas Ausschau nach Übernachtungsmöglichkeiten, aber nirgends standen entsprechende Hinweisschilder. Die Dörfer waren außerdem ziemlich klein und hier war auch sicher „der Hund begraben“. Es half nichts, wir mußten über den Berg rüber. Eigentlich hatten wir uns unseren Urlaub ganz anders vorgestellt. Als wir dann endlich Oberbirnbach erreicht hatten, ging es ohne Unterbrechung rasant den Berg hinunter. Gegen 17.45 Uhr erreichten wir Bad Birnbach. Hier gab es genügend freie Betten und keine Hochwassergefahr.

Fahrzeit:3:50h
Fahrstrecke:48km

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Urheberrechtlich geschützt (Copyright), Gertrud S.