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Lahnradweg

Rudersdorf - Lahnstein

Tag 2: Bad Laasphe - Marburg - 25.06.2013

Unangenehme Begegnung...

Nach dem Frühstück, daß uns der Hausherr servierte, saßen wir gegen 9:45 Uhr auf den Rädern. Das Wetter war ähnlich wie gestern, bedeckt aber trocken. Den Einstieg auf den Radweg fanden wir schnell. Am Ortsausgang von Bad Laasphe kamen wir an einer Wiese mit Lamas vorbei. Mit diesen exotischen Tieren hätten wir hier nicht gerechnet. Heute verlief der Weg durch das flache Lahntal. Recht schnell erreichten wir Biedenkopf. Es fing leicht an zu tröpfeln und deshalb wollten wir hier eine Pause einlegen. Da der Regen aber wieder nachließ, machten wir nur einige Fotos von der Stadtansicht hoch über dem Tal und fuhren weiter. Wenig später setzte dann doch ein heftiger Regen ein. Da stand wie gerufen ein Unterstand mit Tisch und Bänke am Weg. Hier machten wir dann eine Picknickpause. Nach einer halben Stunde hörte der Regen auf und wir setzten unsere Reise fort. Der weg verlief mal rechts, mal links der Lahn. Auch die Bahngleise, die durchs Tal führten, überquerten wir das ein oder andere Mal. In Elmshausen wollten wir eine richtige Kaffeepause einlegen, zumal es ein Hinweisschild auf einen Gasthof gab. Wir fuhren kreuz und quer durch den Ort und als wir dann endlich vor dem Gasthof standen, mussten wir enttäuscht feststellen, daß er aufgegeben worden war. In Caldern fanden wir dann einen Gasthof, doch der hatte heute Ruhetag und war ansonsten erst um 17Uhr geöffnet. Wir fragten ein paar Grundschulkinder, da wir mittlerweile dringend ein WC benötigten. Sie verwiesen uns an eine Bäckerei am Ortsausgang. Hier machten wir dann unsere wohlverdiente Kaffee und Pipipause. Es wäre schön gewesen, wenn wir vorher am Radweg ein Hinweisschild gestanden hätte. die Einkehrmöglichkeiten, an denen wir später vorbei kamen hatten alle erst am Abend geöffnet. Das Wetter hielt sich. Der Himmel war grau und bedeckt, aber hin und wieder blickten blaue Stellen durch die Wolken. Einige Kilometer vor Cölbe kam uns eine aufgeregte Radfahrerin entgegen. Sie fragte, ob sie mit uns zurück nach Cölbe fahren könne. Sie hatte gerade eine unangenehme Begegnung gehabt. Sie war an einem Mann vorbei gefahren, der mit heruntergelassener Hose auf einer Bank gesessen hatte. Sie traue sich jetzt nicht mehr alleine, den Weg zurück zu fahren. Kurz bevor wir die Stelle erreichten, wo der Mann saß, kam uns eine junge Radlerin entgegen, die breit grinste und über den Anblick eher belustigt war. Als wir den Kerl erreichten und er uns kommen sah, stand er rasch auf und zog sich die Hose hoch. Es war ein älterer dicklicher Mann, der mit einem Roller unterwegs war. Wir merkten uns die Nummer und riefen einige hundert Meter weiter per Handy die Polizei an. Es war bisher ja nichts passiert, aber solchen Typen muß man Einhalt gebieten, bevor was Schlimmeres geschieht. Die Polizistin war über den Anruf nicht sonderlich begeistert und fragte auch nicht nach dem Kennzeichen, obwohl ich ihr gesagt hatte, ich hätte es notiert. Wir erreichten dann wenig später Cölbe und die Radfahrerin bedankte sich noch mal bei uns und fuhr alleine weiter. Einige Minuten später rief die Polizistin zurück und ließ sich die Nummer durchgeben. Wenig später kam uns auch ein Motorradpolizist entgegen. Wir hoffen, er hat sich den Typen mal vorgeknöpft. Von Cölbe aus waren wir ziemlich schnell in Marburg. Schon von weitem sahen wir das Landgrafenschloß. In der Nähe des Schülerparks fragten wir einen jungen Mann nach dem, Weg. Er kannte sich gut aus und wenige Minuten später hatten wir unsere Unterkunft erreicht. Die Räder kamen in die Waschküche und wir unters Dach. Wir hatten ein Zimmer mit Schloßblick. Eine dreiviertel Stunde später machten wir uns zu Fuß auf den Weg in die Altstadt. Der Größte Teil der Altstadt, die Oberstadt, liegt auf dem Berg. Wir gelangten bequem mit einem Aufzug dorthin. Die Stadt ist wirklich sehenswert. Viele groß prächtige Fachwerkhäuser gab es zu bestaunen und natürlich zu fotografieren. Wir machten uns dann noch auf den steilen Aufstieg zum Schloß. Auch der hat sich gelohnt. Von hier oben hat man einen wunderbaren Ausblick auf die Stadt und das Lahntal. Natürlich war auch das Schloß sehenswert, auch wenn wir es nur von außen anschauen konnten. Danach gingen wir zurück zur Oberstadt und fanden einen schönen alten Gasthof um zu Abend zu essen. Das Essen war hervorragend. Obwohl Marburg keine Kleinstadt ist und es reichlich Auswahl an gastronomischen Betrieben gibt, saßen die fünf Freunde aus dem Zug im gleichen Lokal. Kaum zu glauben. Gegen 22 Uhr machten wir uns auf den Weg zurück in unsere Unterkunft.

Fahrzeit:3:30h
Fahrstrecke:53km

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