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Rheinradweg NL

Rotterdam - Kleve

Wageningen - Kleve 21.06.2015

Regen und Sonnenschein...

Das Frühstück wurde uns an diesem Morgen aufs Zimmer serviert. Bei gutem Wetter hätten wir auch im Garten frühstücken können. Dafür war es aber leider zu kühl. Das Besondere an diesem Frühstück war der frischgepresste Orangensaft. Alle bisherigen Übernachtungen bei Vrienden op de Fiets waren verschieden, aber immer persönlicher als in den meisten Gasthöfen oder Hotels.
Unser Gepäck brauchten wir heute auch nicht zu schleppen, sondern konnten die Räder, die in der zweiten Hälfte der Doppelgarage standen, direkt dort packen. Nun ging es schon auf die letzte Etappe unserer Tour.
Wir fuhren auf dem Radweg neben der N 225 bis zum Ortseingang von Renkum, wo wir wieder auf den Rheinradweg trafen. Da die Gegend um Arnheim herum recht hügelig ist, kamen wir auch heute einige Male ins Schwitzen.
Der Weg wurde an schönen Herrenhäusern vorbei um den Ort herum geführt. In Heelsum verpaßten wir einen Abzweig und gelangten auf direktem Weg nach Oosterbeek. Es nieselte ab und zu leicht und deshalb entschieden wir uns bis Arnhem an der Straße entlang zu fahren. Dort wollten wir erst mal zum Bahnhof, da ich mich dort für die nächste Radreise in zwei Monaten, erkundigen wollte, ob die niederländische Bahn ohne Vorbuchung Fahrräder befördert. Seltsamerweise sahen wir keine Hinweisschilder zum Bahnhof. Laut meinem Navi waren wir aber schon ganz in der Nähe. Wir schoben die Räder einen Hügel hinauf, der sich jedoch nur als Aussichtspunkt und Sackgasse entpuppte. Ein etwas abgerissener Typ, den wir dort oben fragten, ob es einen Fußweg zum Bahnhof gäbe, erklärte uns sehr direkt mit den Worten:" Mam, für euch ist der Weg nix", daß es in unserem fortgeschrittenen Alter besser wäre, nochmals den gleichen Weg hinunter zu schieben, um dann in einem Bogen zum Bahnhof zu kommen.
Wir gelangten zuerst zum riesigen Busbahnhof, der gerade umgebaut wurde, jedoch eine direkte Verbindung zum Bahnhof hat. In wenigen Minuten stand ich vor dem Infoschalter und erhielt die erhoffte Antwort. Hildegard wartete derweil mit den Rädern vor dem Gebäude. Als ich wieder hinaus kam, setzte ein kräftiger Regen ein. Wir standen eine ganze Weile in einem Hauseingang. Als der Regen etwas nachließ, beeilten wir uns weiter ins Zentrum zu gelangen. In einem netten Bistro warteten wir den stärksten Regen ab. Diese Pause überbrückten wir mit leckeren belegten Brötchen.
Bei leichtem Nieselregen setzten wir dann die Tour fort. Es ging über die Nelson Mandela Brug über den Nederrijn. Unter der ersten Straßenbrücke gab es wieder eine Zwangsregenpause. Hier standen noch mehrere Radfahrer unter.
Danach ging es weiter bis Huissen, wo wir bei strömendem Regen mit der Fähre auf die andere Seite übersetzten. Das Wetter besserte sich etwas. Es war zwar noch grau in grau, aber als wir Pannenden erreicht hatten, setzte sich die Sonne durch.
Gegen 15.30 Uhr erreichten wir unsere letzte Fährstelle auf dieser Tour. Glücklicherweise war es hier trocken, denn es gab weder einen Unterstand, noch Bäume, falls mal wieder Wasser von oben kommen sollte. Wir waren etwas verunsichert, ob und wann die nächste Fähre kommen würde. Ein niederländisches Paar beruhigte uns und erklärte, die Fähre würde stündlich und nach Bedarf auch öfter fahren. Wir mußten aber wirklich noch fast eine Stunde warten, dann hatten wir die linke Rheinseite und Millingen aan de Rijn erreicht. Nach wenigen Minuten waren wir wieder auf deutschem Boden.
Zum Abschluß der Tour gönnten wir uns noch mal ein leckeres Stück Kuchen in einem Bauerncafé. Jetzt befanden wir wieder in bekannten Gefilden.
Die Strecke von Millingen über den Deich bis Wardhausen am Altrhein vorbei und dann den Spoykanal entlang bis Kleve, zählt zu meinen Lieblingsstrecken. Für mich gibt es keine schönere Gegend als den Niederrhein: "Hier hör ek t’hüss!"
Gegen 18 Uhr stiegen wir dann in den Zug nach Hause. Trotz der Kürze war es wieder eine wunderschöne Tour. Im kommenden Jahr planen wir, wieder eine Tour bei unseren Nachbarn zu machen und natürlich auch wieder bei Vrienden op de Fiets zu übernachten.

Fahrzeit:4h
Fahrstrecke:60km
Gesamte Tour:250km

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Urheberrechtlich geschützt (Copyright), Gertrud S.