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Meuse / Maas - Teil 2

Dinant - Arcen

Liège - Maastricht, 20.05.2017

…Stadt mit Flair…

Heute war ein toller Tag. Das Frühstück war etwas ungewöhnlich. Zuerst gab es eine Kleinigkeit in der Wohnung: Schokocroissons und Joghurt. Anschließend packten wir unsere Räder und fuhren für Kaffee und Tee zu einer Baguetterie. Wir hatten uns am Vorabend schon mit dem "Frühstück" eingedeckt, sonst hätten wir dort ein richtiges Frühstück eingenommen.
Die ersten Kilometer aus der Stadt heraus waren nicht besonders. Wir mußten über eine Bundesstraße fahren und kamen durch häßliche Vororte und an einigen Industrieanlagen vorbei.
Nach ca. 6 km gab es dann wieder einen separaten Radweg direkt am Canal Albert entlang. Bis kurz vor der belgisch - niederländischen Grenze fuhren wir auf der linken Meuseseite.
In Visé überquerten wir den Kanal. An einem kleinen Yachthafen machten wir eine kurze Pause. Eigentlich sollte der Weg nun an der Maas weitergehen, aber wegen Brückenbauarbeiten wurde er am Canal Albert weitergeführt. Für heute hatten wir nur ein kurzes Stück geplant und so konnten wir die Tour genießen. Fotografieren und Filmen sollten ja auch nicht zu kurz kommen, denn der Weg am Wasser entlang war wieder ganz nach unserem Geschmack.
An der Grenze bei Eijsden gelangten wir zu einer großen, neuen Schleuse. Dort zweigte auch ein neuer Kanal ab. Um den zu bauen, mußten sicherlich viele Felsen gesprengt werden. Wir standen eine ganze Weile an der Stelle und beobachteten die Schiffe.
Kurze Zeit später erreichten wir Maastricht. Wir fuhren durch nette Vororte mit einigen wunderschönen Gärten. Später erfuhren wir, daß in einem dieser Häuser André Rieu lebt. In der Stadt selbst herrschte das pralle Leben. Es war Samstag, das Wetter war wunderbar und viele Touristen aus aller Herren Länder schoben sich durch die Gassen. Außerdem war auf dem Vrijthof eine Kirmes aufgebaut. Zudem gab es heute noch Foodtrucks und ein Designfestival. Unsere Räder konnten wir nur schiebend durch die kleinen Straßen bewegen. Wir waren zum ersten Mal in Maastricht, aber das, was wir sahen, gefiel uns sehr. Diese Stadt hat Flair! Viele schöne alte Gebäude, kleine Gassen, schöne Plätze und Grünanlagen und dazu die Maas, die mitten durch die Stadt fließt, gab es zu bestaunen. Wir schoben unsere Räder über die aus dem 13. Jahrhundert stammende Sint-Servaas-Brücke auf die rechte Maasseite. Auch hier war nicht weniger los. Auf einem kleinen Platz am Ende der Wycker Brugstraat tranken wir Kaffee/Tee und aßen Vlaai met Slagroom, lecker!
Nun fuhren wir nochmal kurz zum Bahnhof. dort gab es eine große Baustelle. Es wird eine große Fahrradgarage gebaut. Die ist bestimmt auch nötig. Es wimmelte hier nur so vor Fietsern. Es gab sogar eine extra Aussichtsplattform, von der hatte man einen guten Überblick über die Baustelle und einen Teil der Straße.
Nun fuhren wir zu unserer Unterkunft. Heute schliefen wir mal wieder bei Vrienden op de Fiets. Noch bevor wir klingeln konnten, wurde die Türe geöffnet und wir wurden herzlich empfangen. Unsere Räder bekamen einen Extra-Platz im Wohnhaus. Nun folgte ein kurzes Kennenlernen mit unseren sympathischen Gastgebern. Sie waren etwa in unserem Alter. Die Kinder waren flügge. Seit einem Jahr waren sie Gastgeber bei Vrienden op de Fiets. Wir bekamen ein sehr schönes Zimmer und fühlten uns auf Anhieb wohl.
Nach dem Duschen und versehen mit einigen Tips gingen wir zu Fuß zurück ins Stadtzentrum. Es war immer noch viel los. Wir gingen am Kirmesplatz und an der Kirche vorbei und fanden schließlich ein nettes Restaurant, wobei auf Grund der vielen Möglichkeiten die Auswahl des Restaurants schwer fiel. Wir bummelten anschließend noch durch die kleinen Gassen, bevor wir wieder zu unserer Unterkunft zurückgingen.

Fahrzeit:2 h 50 Min.
Fahrstrecke:30 km + 6 km

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Urheberrechtlich geschützt (Copyright), Gertrud S.