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Bodenseeradweg

Radolfzell - Schaffhausen

Tag 5: Altenrhein - Konstanz

Der Kreis ist geschlossen...

Der Tag fing mit einem großen Schrecken an. Wir hatten so gut geschlafen, daß wir den Wecker überhört hatten. Wir schafften es aber trotzdem pünktlich am Frühstückstisch zu erscheinen. Der Tisch war liebevoll im Wintergarten gedeckt. Es gab verschiedene Sorten Brot und Brötchen, Käse, Wurst, selbstgemachte Marmeladen, sowie selbstgemachten Kräuterquark und ein erstklassiges Müsli. Der Kaffe kam frisch aus der Expressomaschine. Es war für drei Personen gedeckt, denn unsere Wirtin meinte, wenn es uns recht wäre, könnten wir noch ein wenig "ratschen". Das war uns sehr recht. Als vierte im Bunde, kam dann noch zufällig eine gute Bekannte unserer Wirtin dazu. Wir hatten das Gefühl, uns schon ewig zu kennen. Wir frühstückten lecker und viel, erzählten dabei von unseren Erlebnissen und wie wir an die Adresse gelangt sind. Es wurde viel gelacht. Unser am Vortag erworbener Rotkäppchenvortrag wurde mehrfach kopiert und ausgetauscht. Wir bekamen dafür einen anderen Vortrag mit auf die Reise. Die Zeit verging wie im Fluge, wir hatten auch keine große Eile, da wir an dem Tag nur etwa 45 km fahren wollten. Wir hätten wahrscheinlich noch den ganzen Tag erzählen können, aber gegen 11.15 brachen wir dann auf. Als erstes fuhren wir zum nur etwa einen Kilometer entfernten Hundertwasserhaus. Es war sehr interessant gestaltet und machte einen fröhlichen, bunten Eindruck. Leider stand es aber fast im Industriegebiet. Nachdem wir es ausgiebig bewundert hatten, ging es dann weiter. Ziemlich schnell erreichten wir Rorschach. Es war eine sehr belebte und recht große Stadt. Dort versorgten wir uns mit den üblichen Vorräten. Der Weg verlief meist neben der Bahnlinie. Nachdem wir die Stadt hinter uns gelassen hatten, wurde es wieder ruhiger. In Romanshorn tranken wir einen Kaffe, bzw. Tee. Der Stadtteil, den wir durchfuhren wirkte etwas verwahrlost. Es war zum Teil Bahn und Hafengelände. Danach wurde die Trecke wieder schöner und ländlicher. In Uttwil fanden wir direkt am See eine schöne Bank für unser Picknick. Das Wetter war zum Radfahren wieder ideal, warm, aber nicht zu heiß und vor allem trocken. Leider war es etwas diesig, so dass wir die hohen Schweizer Berge mehr ahnen als sehen konnten. Der Radweg verlief auch heute wieder an vielen Obstplantagen vorbei. Es war aber auf der Schweizer Seite des Sees weniger "Touristenrummel". Demzufolge auch weniger Cafés, Gaststätten und Hotels. Es gab natürlich trotzdem mehr Touristen und besonders Radfahrer, als in den meisten anderen Gegenden die wir kennen. Es war auch sehr interessant, einige Orte auf der anderen Seeseite wiederzuerkennen, die wir an den Vortagen durchfahren hatten. Kurz vor 16Uhr erreichten wir Konstanz und somit hatte sich der erste Kreis unserer Radtour geschlossen. Zuerst suchten wir die Touristeninformation auf, da wir geplant hatten, zwei mal in Konstanz zu übernachten. Nicht unfreundlich, aber ziemlich kurz und bündig erklärte mir der junge Mann, dass es so gut wie aussichtslos sei , wegen des Feiertags und des somit langen Wochenendes, ein Zimmer zu bekommen. Alle gemeldeten Zimmer der Stadt seien belegt. Was soll`s, wir hatten ja noch unseren Bodenseeradführer, in dem von fast jedem Ort Übernachtungsmöglichkeiten angegeben waren. Wir gingen zur Telefonzelle und nachdem wir ca. 10-12 Nummern durchprobiert hatten, wurden wir fündig. Das Zimmer und die Wirtin waren zwar nicht ganz so, wie wir es uns wünschten, aber zum Übernachten reichte es. Nachdem wir uns frisch gemacht hatten und Hildegard ihre Quarkarmmaske (gegen Sonnenbrand) abgewaschen hatte, fuhren wir mit dem Bus, auf Kosten unserer Gästekarte, in die schöne Altstadt. Dort machten wir einen Bummel und aßen zu Abend.

Fahrzeit:3:10h
Fahrstrecke:48,5km

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Urheberrechtlich geschützt (Copyright), Gertrud S.