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Neckarradweg

Villingen-Schwenningen - Mannheim

Tag 2: Schwenningen - Dettingen - 28.08.2005

Erste Hilfe...

Das Frühstück nahmen wir an einem großen, runden Tisch gemeinsam mit acht anderen Gästen ein; etwas ungewöhnlich, aber gesellig! Um 9.45 Uhr ging es dann los. Vorher wurde der vordere Umwerfer meiner Schaltung, bei dem der Schaltzug auf der Zugfahrt gerissen war, mit einem Kabelbinder auf dem mittleren Kettenblatt festgezurrt. So war die Auswahl der Gänge zwar begrenzt, aber ich mußte nicht den ganzen Tag mit dem kleinen Kettenblatt zurechtkommen. Wir fuhren zunächst zur Neckarquelle, machten die obligatorischen Erinnerungsfotos und starteten bei gutem, trockenem Wetter zu unserer ersten Etappe. Wir waren nicht die Einzigen, die den Neckarradweg fahren wollten. An der Quelle stand noch ein Paar, das heute beginnen wollte. Der Weg verlief durch den Ort am linken Neckarufer. Auf der ersten Brücke wollten wir vom jungen Neckar ein Foto machen, als drei ältere Herrschaften mit Fahrrädern von der anderen Seite auf die Brücke zukamen. Wie es passierte, haben wir nicht gesehen, aber eine der Damen ist gestürzt und mit dem rechten Bein auf das Kettenblatt gefallen. Der Unterschenkel blutete. Die drei waren etwas konfus und aufgeregt. Verbandszeug hatten sie nicht dabei. Fast gleichzeitig mit uns war auch das Paar von der Neckarquelle am Unfallort angekommen. Gemeinsam verarzteten wir die Dame und rieten ihr, noch einen Arzt oder ein Krankenhaus aufzusuchen. Dann setzten wir unsere Tour fort. Bei diesem schönen Wetter, liefen die Räder fast wie von selbst. Auch die Steigungen machten uns heute nicht viel zu schaffen. Auf Steigungen folgten mehrere lange Abfahrten. Gegen 11.30 Uhr erreichten wir Rottweil. Die Altstadt ist wirklich sehenswert. Wir schoben unsere Räder durch die Stadt und fotografierten eifrig. Nachdem wir Rottweil hinter uns gelassen hatten, ging es zunächst wieder etwas berauf. Danach begann eine lange, rasante Abfahrt. Auf dem Weg um das sogen. „Bergele“ hatte man eine traumhafte Aussicht in das Tal. Alles war noch sehr ursprünglich und romantisch. Sehr viele Radfahrer waren unterwegs; viele Familien, kleine Gruppen und auch Radler mit Gepäck für mehrere Tage. Nach den vielen Regentagen hatte sie das schöne Wetter aufs Rad gelockt. Am Ende einer längeren Strecke durch Felder und Wälder, an einer Weggabelung, befand sich ein Radlerimbiß. Dort machten wir und noch einige andere Ausflügler eine Pause. Wir saßen auf Bierzeltbänken. Bei einer leichten Drehung, bekam Klaus einen Holzsplitter in die Rückseite seines Oberschenkels. Er zog ihn raus, doch die Hälfte blieb stecken. Da er nicht in aller Öffentlichkeit die Hose herunter lassen wollte, mußte er noch ein Stück damit weiterfahren. Etwas abseits vom Weg, im Wald, führte ich dann mittels Nadel und Pinzette die „Operation“ durch. Ein Glück, daß uns niemand dabei beobachtet hat! Wer weiß, was man sich dabei gedacht hätte… Nach diesem schmerzhaften Eingriff ging es dann weiter. Der Weg führte oft durch den Wald. Es ging im Wechsel rauf und runter. Meistens konnten wir die Anstiege fahrend bewältigen. Der Neckar war bis jetzt ein relativ kleiner Fluß, sehr klar und wie es scheint nicht sehr tief. Gegen 17.30 Uhr erreichten wir Dettingen. In einem Gasthof endete unsere heutige Tour. Es waren so viele Radfahrer dort angekommen, daß unsere Fahrräder nicht mehr in die Garage hineinpaßten. Sie wurden in einem kleinen Schuppen untergebracht, wo sie einigen Kaninchen Gesellschaft leisten durften. Der erste Tag am Neckar gefiel uns sehr gut und wir waren froh, nicht nach Hause gefahren zu sein.

Fahrzeit:4:10h
Fahrstrecke:67km

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Urheberrechtlich geschützt (Copyright), Gertrud S.