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Neckarradweg

Villingen-Schwenningen - Mannheim

Tag 4: Aich - Hochdorf - 30.08.2005

Silberpfeil und Co...

Wir hatten in dieser Nacht beide mal wieder schlecht geschlafen. Zum einen lag das Haus an einer viel befahrenen Straße und zum anderen waren die Betten miserabel; sie hatten dreiteilige, durchgelegene Matratzen und zentnerschwere Federbetten. Für so was waren wir gestern die zwei Kilometer den Berg hoch gefahren! Das Frühstück war ebenfalls mäßig und deshalb sahen wir zu, schnell wieder auf die Straße zu kommen. Um Punkt 9 Uhr saßen wir bereits auf unseren Rädern. Zum Glück mußten wir nicht den gleichen Weg wie am Vortag zurückfahren, sondern konnten über einen Bergrücken nach Neckarhausen fahren. Es ging sogar die meiste Zeit bergab. Die Fahrt verlief wie am „Schnürchen“. Das Wetter war wieder schön und es machte Spaß Rad zu fahren. In Altbach machten wir große Getränkeeinkäufe. Die ersten großen Frachtschiffe sahen wir in Esslingen. Der Neckar war mittlerweile wesentlich breiter und sicherlich auch viel tiefer, als an den beiden ersten Tagen. Aus dem idyllischen kleinen Fluß war inzwischen eine große Wasserstraße geworden. Der Weg führte uns immer häufiger an großen Firmen und Industrieanlagen vorbei. Um 13 Uhr standen wir vor dem Mercedeswerk in Untertürkheim. Wir wollten das Mercedesmuseum besichtigen. Dafür mußten wir um das halbe Werksgelände herumfahren, unsere Fahrräder ins Parkhaus stellen und mit einem Shuttlebus auf Werksgelände, bis direkt an das Museum fahren. Momentan wird an einem riesigen neuen Museum außerhalb des Werksgeländes gebaut; dann kann man sich die Busfahrt sparen ( sie war im übrigen kostenlos). Das Museum war recht interessant. Viele schöne Wagen wurden gezeigt. Im Gegensatz zu den heutigen Autos, die alle irgendwie gleich aussehen, konnte man früher schon von weitem erkennen, um welchen Wagen es sich handelte. Genau wie alte Gebäude, waren sie viel individueller und mit mehr Details gebaut. Viele Oldtimer sind die reinsten Schmuckstücke. Zu jedem Fahrzeug gab es per Tonband Erklärungen, deshalb weiß ich jetzt auch, wie der Name Silberpfeil entstanden ist. Die Rennwagen durften nur ein ganz bestimmtes Gewicht haben. Da der Wagen am Tag vor dem Rennen etwas zu schwer und die Zeit für große Umbauten zu knapp war, wurde kurzerhand der Lack entfernt, die silberne Grundierung kam zu Tage und das Gewicht stimmte. Nach zwei Stunden Museumsbesuch setzten wir unsere Radtour fort. Unsere Fahrräder standen noch wohlbehalten im Parkhaus. Nach wenigen Minuten erreichten wir wieder den Neckarradweg. Schon nach kurzer Zeit hatten wir Stuttgart hinter uns gelassen. In Hofen machten wir an einem See eine Pause. Wir versuchten, telephonisch ein Zimmer zu bekommen. Wir hatten kein Glück. Wir fuhren deshalb zunächst weiter und wollten unterwegs mal schauen, ob wir was finden. Es stehen ja nicht alle Gasthöfe und Pensionen im Bikelineheft. In Adlingen hatte der Gasthof heute geschlossen. Von einem Paar, das auch auf Radtour war, bekamen wir die Telefonnummer von einer Pension in Hochberg. Dort klappte es. Leider lag die Pension noch 2 km weiter den Berg hinauf in Hochdorf. Es wurde schon so langsam zur Regel, am Ende des Tages noch mal kräftig zu schieben. Um 18.15 Uhr waren wir endlich da. Wir hatten am Telephon schon nachgefragt, ob es im Ort auch die Möglichkeit zum Abendessen gab. Die Frage wurde bejaht. Nach dem Duschen machten wir uns dann auf zum Restaurant. Wir wurden aber sehr enttäuscht. Das einzige, anscheinend auch gute Restaurant hatte heute Ruhetag. Ein freundlicher junger Mann gab uns den Rat, mit dem Bus nach Hochberg zurück zu fahren und dort zu essen. Das haben wir dann auch gemacht. Wir wollten ja schließlich auf der Tour nicht hungern.

Fahrzeit:4:15h
Fahrstrecke:65km

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Urheberrechtlich geschützt (Copyright), Gertrud S.