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Neckarradweg

Villingen-Schwenningen - Mannheim

Tag 6: Lauffen - Eberbach - 01.09.2005

Velos mit und ohne Motor...

Gegen 9.30 Uhr fuhren wir in Lauffen los. Ausnahmsweise brauchten wir den Radweg nicht zu suchen; nach etwa einem Kilometer waren wir wieder in der Spur. Wir fuhren über die Brücke auf die rechte Neckarseite. Der Weg verlief über das Werksgelände eines Zementwerks und dann direkt am Fluß entlang. Wir entschieden uns für diese Flußseite, weil wir nicht durch die Weinberge berauf und bergab fahren wollten. Nach ca. 20 km und recht kurzer Fahrzeit erreichten wir Neckarsulm. Dort besuchten wir das Deutsche Zweiradmuseum. Es beherbergte eine riesige Fahrrad -und Motorradsammlung und einige NSU-Autos wie z.B. den Prinz. Über vier Etagen sah man alles, was das Herz eines Zweiradfahrers und Oldtimerfans höher schlagen läßt. Als Sonderausstellung waren Mopeds der Marke Kreidler ausgestellt. Da kam so manche Erinnerung an die 70er Jahre hoch. Manches wurde durch kurze Filme zusätzlich verdeutlicht. Es war eine tolle Ausstellung! Drei Stunden brauchten wir, um durch die Ausstellung zu kommen, es wurde uns dabei nicht langweilig. Dieser Abstecher hat sich gelohnt. Nach einem kleinen Imbiß ging es dann weiter. Nach dem Abschnitt durch das Weinbaugebiet am Neckar folgte nun eine Strecke an Burgen und Schlössern vorbei. Sie lagen in der Regel an exponierter Stelle hoch oben am Berg. Einige dieser Herrensitze wären es sicher wert gewesen, sie näher anzuschauen, aber dafür die Räder den Berg hochzuschieben, hielt uns davon ab. Um alles wirklich in Ruhe anzusehen und auch die vielen schönen Orte zu durchfahren, müßte man doppelt so viel Zeit haben. Es war heute sehr heiß und der Schweiß lief in Strömen. Ich hatte seit einigen Tagen eine kurze Radlerhose an und mir trotz Sonnencreme einen kräftigen Sonnenbrand zugezogen. Besonders die Stellen oberhalb der Knöchel waren stark verbrannt, so daß ich mir unterwegs wieder eine lange Hose anziehen mußte. In Obrigheim war der letzte Tropfen Flüssigkeit aufgebraucht und wir mußten dringend „tanken“. Nach zwei großen Gläsern Wasser bzw. Radler ging es uns wieder besser. Wir besorgten uns dann noch zusätzlich Saft und Obst für unterwegs. Mit vollen Akkus ging es dann weiter. In Zwingenberg setzten wir mit der Fähre über, um uns einen Anstieg zu ersparen. Der Weg durch den Wald war etwas holprig. Man hatte von der linken Neckarseite aber einen schönen Blick auf die Burg Zwingenberg. Gegen 19 Uhr waren wir dann in Eberbach, dem Ziel des heutigen Tages. Nachdem wir in der Stadt gegessen hatten, saßen wir noch lange bei einem Glas Wein, gemeinsam mit unseren Vermietern, im Garten. Bei einer netten Unterhaltung genossen wir den warmen Sommerabend.

Fahrzeit:4:50h
Fahrstrecke:75km

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Urheberrechtlich geschützt (Copyright), Gertrud S.