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Leineradweg

Leinefelde - Verden a.d. Aller

Tag 2: Heiligenstadt - Göttingen - 07.05.2006

Neue Wege...

Wir hatten beide ausgezeichnet geschlafen und starteten nach einem umfangreichen Frühstück, mit einem Brot für unterwegs, gegen 10 Uhr zu unserer Radtour. Unsere Wirtsleute waren sehr nett; es wurde uns noch extra ein Tee für unterwegs gekocht. Das Wetter war wieder optimal. Die Sonne schien und ein kräftiger Ostwind blies. Wir hatten uns am Morgen noch nicht mit dem Radführer beschäftigt und fuhren deshalb zunächst auf Anraten unserer Wirtsleute den Berg hinunter bis zur Leine. Dort schauten wir in die Karte und stellten mit Erschrecken fest, daß der eigentliche Radweg relativ weit entfernt vom Fluß verlief und wir eigentlich wieder den Berg hinauf müßten. Dazu hatten wir jetzt aber gar keine Lust und entschieden, einfach über die Straße durchs Leinetal zu fahren und später dem eigentlichen Leineradweg zu folgen. Gesagt, getan. Nach wenigen hundert Metern verlief ein separater, neu angelegter Radweg am Fluß entlang, zudem war er auch mit dem Radwegsymbol gekennzeichnet. Das war also der neu angelegte Leineradweg, den es bei Auflage unseres Bikelineheftes aus dem Jahre 2000 noch nicht gab. ( leider gab es bisher nur diese Auflage.) Wir haben riesiges Glück gehabt, daß wir uns nicht daran gehalten haben, sonst hätten wir einige kräftige Steigungen zu bewältigen gehabt. Der neue Weg war einsame Spitze! Er war sehr gut angelegt, breit genug, um nebeneinander her zu fahren, fast immer in Sichtweite des Flusses und verlief durch eine wunderschöne Mittelgebirgslandschaft. Überall blühten Obstbäume, Blumen und gelbe Rapsfelder. Wir durchfuhren hübsch herausgeputzte Orte mit auffallend vielen Gemüsegärten. Die Räder liefen fast von alleine. Der Wind schob von hinten und Steigungen gab es auch keine. Wir kamen trotzdem nur langsam voran, denn hinter jeder Wegbiegung gab es zahlreiche Fotomotive, an denen wir einfach nicht vorbeifahren konnten, ohne sie zu verewigen. Wir waren total begeistert! In Friedland, am Auffanglager für Aussiedler, machten wir ein paar Aufnahmen vom Glockenturm. Die Glocken stammen ursprünglich aus dem Frauenburger Dom in Ostpreußen, der Heimatstadt meiner Schwiegermutter. Unser Weg verlief mittlerweile in nördlicher Richtung. Deshalb kam der Wind jetzt von der Seite und schob nicht mehr so richtig. In Niedernjesa machten wir auf einem dicken Baumstamm unsere Mittagspause. Danach ging es weiter bis Göttingen. Bevor wir die Innenstadt erreichten, durchfuhren wir ein großes Ausflugsgebiet mit mehreren Seen. Viele Familien und junge Leute verbrachten dort den schönen Sonntag. Wir schleckten ein Eis auf der Hand und fuhren dann in die Stadtmitte. Dort erklärte uns eine freundliche junge Frau den Weg zu unserem Hotel. Gegen 15 Uhr waren wir dort. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es gegen 16.30 Uhr zurück ins Stadtzentrum. Es war verkaufsoffener Sonntag. Die Stadt war voller Menschen. Es gab diverse Verkaufsstände mit Kunsthandwerk und verschiedene, kulinarische Spezialitäten. Wir bummelten durch die Stadt und genossen den Trubel. Unser Abendessen bestand aus leckerem Flammkuchen und einem Eis zum Nachtisch. Uns ging es mal wieder richtig gut! Nachdem wir wieder in unserem Hotel waren, gingen wir noch eine Runde schwimmen und in die Sauna. Wir fühlten uns wie „Frau von Welt“. Danach gab es als Schlummertrunk noch ein großes Radler.

Fahrzeit:2:45h
Fahrstrecke:43km

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Urheberrechtlich geschützt (Copyright), Gertrud S.