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Tag 5: Lingen - Rheine / Altenrheine - 22.08.2007

Umleitung...

Beim ersten Blick aus dem Fenster war das Wetter besser als erwartet. Es gab zwar viele Wolken am Himmel, aber insgesamt war der Himmel blau und es war trocken. Gegen 9.45 Uhr fuhren wir in die Innenstadt, um die versäumte Stadtbesichtigung nachzuholen. Heute war hier in Lingen Markttag. Durch die vielen Marktstände herrschte auf dem Marktplatz eine lebendige Atmosphäre. Ein reichhaltiges Angebot von regionalen Obst- und Gemüsesorten wurde verkauft. Nach den obligatorischen Foto- und Filmaufnahmen verließen wir in Richtung Schepsdorf die Stadt. Auf den ersten Metern fuhren wir am Dortmund-Ems-Kanal entlang, aber auf die Dauer war uns der Weg zu eintönig. Nach der ersten Brücke wechselten wir wieder auf den Hase-Ems-Weg. Dieser Weg führt selten unmittelbar am Wasser entlang, dafür sieht man aber mehr von der Landschaft. Seitdem wir das Hasetal verlassen hatten, kamen uns auch ab und zu Reiseradler entgegen. In unserer Richtung ist uns aber niemand begegnet. Es ging einige Kilometer durch ein Waldgebiet über Schotterwege bis zum Wasserfall Hanekenfähr. Dort verzweigt sich in nördlicher Richtung die Ems in Kanal und Fluß. Wir fuhren über eine Brücke. In einem komplizierten Wegeverlauf ging es am Kraftwerk vorbei, wieder in den Wald und einen sehr steilen Schotterweg bergab. Ein kurzes Stück folgten wir der gemeinsamen Wasserstraße. An der Stelle, an der beide Wasserwege zusammen kamen, wurde an einer Brücke gearbeitet. Ein Umleitungsschild für Fahrradfahrer wies zu einem Waldweg. Den sind wir dann auch gefahren. Nach einigen Metern wurde der Weg immer schlammiger. Wir mußten schieben. Etwa eine halbe Stunde schoben wir fluchend unsere vollbepackten Fahrräder durch den Wald. Wir hatten keine Ahnung wo wir steckten. Als wir endlich den Uferweg des Kanals wieder erreichten, sahen wir, daß wir genau diesen Weg hätten fahren können. Wir hätten nur einen Baustellen-LKW umfahren müssen und wären auf diesem Weg gewesen. An der nächsten Brücke überquerten wir wieder den Kanal. Der Weg verlief nun für einige Kilometer zwischen Fluß und Kanal. In Gleesen erholten wir uns in einem netten Bauerncafe mit Gulaschsuppe von unserem unfreiwilligen Geländemarsch. Danach ging es weiter bis Emsbüren. Dort wollten wir das kleine Heimatmuseum „Heimathof“ besichtigen. Leider ist es aber nur sonntags geöffnet. Wir machten ein paar Außenaufnahmen und setzten nach einer kurzen Pause unseren Weg fort. Ab Mehringen waren wir wieder auf der Hase-Ems-Route. Kurz vor Salzbergen fing es an zu regnen. Wir hatten Glück, denn genau dort stand eine Schutzhütte. So konnten wir in Ruhe die Regenschauer abwarten. Danach ging es an Schloß Bentlage vorbei bis Rheine. Hier hatten wir etwas Mühe, die Touristeninformation zu finden. Wir buchten dort ein Zimmer, etwas außerhalb, in Altrheine. Zuerst bummelten wir noch durch die Innenstadt von Rheine und aßen am Markt ein Stück Kuchen. Gegen 17 Uhr erreichten wir das Landhotel. Da heute Ruhetag war, mußten wir später noch mal unsere Räder satteln und etwas außerhalb zum Essen fahren. Der Weg hat sich aber gelohnt.

Fahrzeit:4:15h
Fahrstrecke:55km

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Urheberrechtlich geschützt (Copyright), Gertrud S.