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Elberadweg, Teil 2

Magdeburg - Cuxhaven

Tag 5: Damnatz - Hohnstorf - 24.06.2009

Fährfahrten...

Heute gab es zur Abwechslung mal wieder ein leckeres Frühstücksbuffet. Beim Blick aus dem Fenster sahen wir, daß sich die Bäume kräftig im Wind bewegten. Jetzt blieb nur noch die Frage, aus welcher Richtung bläst der Wind? Die Antwort kam direkt nach dem Losfahren, er kam aus Nord-Ost, d.h. meist von der Seite, oder je nachdem welchen Bogen der Weg machte auch gerne mal von vorne. Da hieß es dann, Zähne zusammenbeißen und kräftig in die Pedale treten. Trotzdem lief es zunächst recht flott. Schon gegen 10.30 Uhr erreichten wir Hitzacker. Wir waren aber auch bereits gegen 9 Uhr gestartet. Nun wurden erst mal ein paar Ansichtskarten gekauft. Dann bekam mein Rad etwas mehr Luft und einen kurzen Check, da meiner Meinung nach das Tretlager seltsame Geräusche machte. Der Fahrradmechaniker meinte aber, die kämen von der Schaltung, sie müßte demnächst mal neu eingestellt werden. Wir machten anschließend noch ein paar Getränkeeinkäufe und Hildegard besorgte sich eine neue Speicherkarte für den Fotoapparat. So ausgerüstet sahen wir uns schiebenderweise noch die malerische Innenstadt an. Bevor es auf die Fähre ging, machten wir im Hafen noch eine kleine Trinkpause. Kurz vor 12 Uhr setzten wir dann mit der kleinen Fähre über. Ein junger Radfahrer war mit an Bord. Er war innerhalb von drei Wochen von Ulm nach Prag und dann den Elberadweg bis hier gefahren. Er wollte heute noch bis Hamburg durchfahren. Das wären insgesamt 160 km an diesem Tag. Mir stand vor Erfurcht fast der Mund offen, aber Hildegard meinte, wir bräuchten uns auch nicht zu schämen. Wo sie Recht hat, hat sie Recht. Der Weg verlief dann ca. 14 km bis Darchau über einen neuen Deichweg. Der Wind bremste mal wieder und auch sonst war die Strecke eher eintönig. Trotzdem war es für uns bestimmt besser, auf der rechten Elbeseite zu fahren, als über die Hügel oder Berge, die sich auf diesem Abschnitt auf der anderen Elbeseite befinden. Die vielen schwarzen Pfeile auf der Karte schreckten uns doch sehr ab. Wir bewunderten in solchem Fall die Berge lieber aus sicherer Entfernung. Nachdem wir in Darchau wieder, mittels Fähre, auf die andere Seite geschwommen waren, machten wir in Neu Darchau eine kurze Mittagspause. Dann fuhren wir weiter bis Bleckede. Jetzt verlief der Weg oft durch Wald. Hier konnte der Wind uns nichts anhaben und wir steigerten unsere Geschwindigkeit um ein Vielfaches. Nach der flotten Fahrt gönnten wir uns in Bleckede einen Eisbecher und orderten von dort aus telefonisch ein Zimmer in Hohnstorf. Die nächsten 7 km mußten wir dann wieder gegen den Wind ankämpfen. Dann machten die Elbe und somit auch der Weg einen Knick nach Westen und unsere Reisegeschwindigkeit steigerte sich direkt wieder. So macht Radfahren Spaß. Kurz vor 18 Uhr erreichten wir dann, mal wieder mit Unterstützung eines freundlichen einheimischen Radfahrers, unser Ziel. Wir hatten die Auswahl zwischen mehreren Zimmern und entschieden uns für ein großes Appartement. Nach dem Duschen ging es mit den leeren und ungewöhnlich leichten Rädern über die Brücke nach Lauenburg. Bis wir die Altstadt erreichten, mußten wir erst mal über eine arge Holperstrecke aus altem Kopfsteinpflaster. In der Stadt gab es wieder reichlich schöne Fotomotive. Direkt am Hafen ließen wir den Tag bei einem leckeren Essen ausklingen.

Fahrzeit:4:25h
Fahrstrecke:72km

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Urheberrechtlich geschützt (Copyright), Gertrud S.