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Elberadweg, Teil 2

Magdeburg - Cuxhaven

Tag 8: Krummendeich - Cuxhaven (Altenwalde) - 27.06.2009

An der Nordseeküste...

Gegen 9.30 Uhr ging es auf die letzte Etappe. Es sah ziemlich trüb aus, aber schon nach wenigen Kilometern konnten wir die Jacken ausziehen und fuhren, wie an den vergangenen Tagen, in kurzärmligen T-Shirts und kurzen Hosen. Der Wind meinte es gut mit uns und schob wieder. Gegen 11 Uhr erreichten wir Otterndorf. Dort machten wir eine kurze Pause mit Kakao und Suppe. Die Innenstadt bot wieder reichlich Fotomotive. Wir trafen auch einige Fahrradfahrer vom Vortag wieder. Dann telefonierten wir mit der Freundin meiner Tochter, die in Cuxhaven lebt. Sie wollte uns ein Zimmer besorgen. Sie war schon früh zur Touristeninformation gefahren, hatte aber nichts Passendes bekommen. Cuxhaven ist eine beliebte Stadt mit vielen Touristen. Zur Zeit waren alle bezahlbaren Pensionen besetzt. Die Hotels in der Innenstadt waren für unsere Portemonnaies zu teuer. Da wir am Vortag schon mal versucht hatten, ein Zimmer zu bekommen, besaßen wir noch die Adresse von einem Hotel in Altenwalde, einem Ortsteil, der 5 km außerhalb lag. Das wurde nun telefonisch gebucht und wir hatten eine Sorge weniger. Nun fuhren wir zügig weiter bis Cuxhaven. Die Landschaft war flach, wie erwartet, aber auch sonst gab es nicht viel zu sehen. Wenn wir in Otterndorf dem offiziellen Elberadweg gefolgt wären, hätten wir vielleicht das Meer gesehen. Möglicherweise auch nicht, wenn Ebbe gewesen wäre. Wir wollten aber jetzt zügig in Cuxhaven ankommen und kürzten die Strecke etwas ab. Wir besuchten zuerst den Hafen. Auf dem Weg dorthin fuhren wir am alten Fischereihafen vorbei. Dort gab es viele gut besuchte Fischlokale. Als wir dann zur „Alten Liebe“ kamen und auf das Meer schauen konnten, hatten wir das Ziel unserer Reise erreicht. Hier war unsere eigentliche Radtour zu Ende. Es war ein großartiges Gefühl. Die Woche war wieder unglaublich schnell zu Ende gegangen. Nun machten wir noch einige Fotos von uns, unseren Rädern und dem Meer. Vorher hatten wir schon am Bahnhof die Rückfahrkarten besorgt. Nun fuhren wir noch mal 5 km aus der Stadt heraus zu unserem Hotel. Wir wurden sehr freundlich empfangen und wegen unserer „enormen" Leistung vom Chef direkt bewundert. Das tat gut. Wir meldeten uns tel. bei unserer Bekannten. Nachdem wir uns stadtfein gemacht hatten, stand sie auch schon vor der Türe. Nun fuhren wir mit dem Auto zurück ins Zentrum und sie zeigte uns ihre Stadt. Wir warfen einen Blick in ihre Wohnung, in der sie eigenhändig dabei war sie zu renovieren und waren erstaunt, was sie schon alles geschafft hatte. Danach machten wir einen Bummel über den Deich. Obwohl noch keine Hauptsaison war, tummelten sich die Touristen. Das Durchschnittsalter lag dabei bei 65 Jahren. An den Strand durfte man nur mit Kurkarte. Die hatten wir nicht und Eintritt für den Strand wollten wir im übrigen auch nicht bezahlen. Wir konnten aber auch vom Deichweg aus auf das Meer sehen, nur leider nicht die Füße reinstecken. Die Strandkörbe, der Sand, die Schiffe und das Meer ergaben ein stimmungsvolles Bild. Es war schön hier. An der Strandpromenade tranken wir eine Kleinigkeit und fuhren anschließend zur „Alten Liebe“. Dort aßen wir, direkt am Hafen, mit Blick auf das Wasser, zu Abend. Unsere „Fremdenführerin" erzählte von ihrem ungewöhnlichen Leben und wir hörten fasziniert zu. Gegen 21 Uhr brachte sie uns zurück in unser Hotel. Es war ein sehr schöner letzter Tag gewesen. Es war wieder eine schöne Tour mit vielen neuen Eindrücken und Erlebnissen. Die Fahrt selbst verlief ohne Pannen und hat wie immer viel Spaß gemacht und Lust auf die nächste Tour.

Fahrzeit:3:25h
Fahrstrecke:56km
Gesamte Tour:520km

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Urheberrechtlich geschützt (Copyright), Gertrud S.