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Drauradweg

durch Osttirol und Kärnten

Möllbrücke - Villach, 22.09.2017

...tolle Jausenstation...

Heute war eine kürzere Strecke angesagt und deshalb ging es später los als sonst. Das Frühstück sollte nicht vor 7.30 Uhr beginnen, da vorher noch eine andere Gruppe (Niederländer), die auch auf Radtour war, "abgefrühstückt" sein sollte.
Das Einpacken des Gepäcks in den Bus und das Aufrüsten der Räder funktionierte immer besser. Alle waren pünktlich zur Stelle. Heute fuhren wir gemütlich. Das Wetter war wieder schön und die Gegend sowieso.
Es ist für mich schon etwas Besonderes, hier in den Alpen unterwegs zu sein. Meine bisherigen Radtouren führten durchs Mittelgebirge oder durchs Flachland. Urlaube im Gebirge und mit Wanderungen sind leider für Klaus nicht mehr möglich. Für mich alleine wären sie uninteressant. So war ich dankbar, diese Tour machen zu können. Ich erlebte das wunderbare Bergpanorama und gleichzeitig eine schöne Radtour.
Nur die Beschäftigung mit der Strecke und die Vorplanung vermißte ich etwas. Eine genaue Vorstellung, wo es lang geht, hatte ich diesmal nicht. Ich hatte zwar auf meinem Handy den Track aufgespielt und konnte ab und zu nachsehen, wo wir uns genau befanden, aber im "Normalfall" hab ich noch eine Bikelinekarte dabei. Da hat man einen besseren Überblick und kann diverse Informationen nachlesen. Andererseits ist es auch mal bequem nur hinterher zu fahren. Auch die häufigen Fotostopps auf meinen "unorganisierten" Reisen kamen etwas zu kurz. Es ist aber verständlich, daß man mit so einer großen Gruppe nicht an jedem schönen Fotomotiv anhalten kann, dann käme man nie an. Es war aber auch prima, mal zügig durchzufahren und nach 20 km eine längere Pause zu machen. Alles hat eben seine Vor- und Nachteile. Es war nur schade, daß Klaus oder Hildegard nicht dabei waren. So hätte man die Tour gemeinsam erleben können. Ich weiß aber, daß beide lieber nur zu zweit auf Radtour gehen möchten.
Die Tour war sehr gut organisiert und die Teilnehmer alle sehr fit, besonders wenn man bedenkt, daß einige Mitte 70 sind. Wenn man sich umhört, erfährt man, daß die meisten viel Fahrrad fahren und einige schon richtig große Touren gemacht haben. Viele Teilnehmener kennen sich auch schon von anderen gemeinsamen Touren. Die ein oder andere Tour würde mich auch interessieren.
Gegen 11.15 Uhr erreichten wir Spital. Hier machten wir eine knappe Stunde Pause. Das Schloß Porica und der dazugehörige Schloßpark bilden das Hightlight des Ortes. Für Radfahrer gibt es im Park einen eigenen Parkplatz mit Schließfächern für das Gepäck. Direkt daneben befindet sich ein sauberes, öffentliches WC.
Wir hatten eine knappe Stunde Zeit zur freien Verfügung. Die einen setzten sich in ein Cafe, die anderen machten einen Stadtbummel. Die Werbung für österreichs größte Modellbahnanlage machte mich neugierig. Ich warf einen kuzen Blick von der Türe aus auf die Anlage und erkannte sofort, daß die Klaus nicht nach Spital locken würde. So sparte ich mir den Eintritt und bummelte statt dessen etwas durch den Schloßpark und genehmigte mir ein Eis auf der Hand.
Nach dieser Pause ging es dann wieder ca. 20 km auf dem Drauradweg weiter. In Freistritz machten wir in einer urigen Radlereinkehr/Jausenstation Mittagspause. Das war ein Volltreffer. Hier stimmte alles. Das Essen war spitze und schön zubereitet, die Bedienung freundlich und schnell. Der ganze Hof war wie ein kleines Bauernmuseum. Wir waren bei weitem nicht die einzigen Gäste, aber hier hatten wir alle das Gefühl willkommen zu sein. Kein Vergleich zum gestrigen Mittagessen. Nachdem wir uns alle gut gestärkt und ausgeruht hatten, ging es auf die letzten Kilometer bis Villach.
Am späten Nachmittag waren wir bereits dort. Nach dem Duschen machte ich einen Stadtbummel. Um den richtigen Überblick zu bekommen, stieg ich fast 250 Stufen hinauf auf den Turm der St. Jacob Kirche. Danach ging ich zurück zum Hotel. Zum Abendessen gab es Sauerkraut, Serviettenknödel und Schweinebraten.
Nachdem die Handyfotos des Tages verschickt und meine Tagebuchaufzeichnungen geschrieben waren, ging ich wieder frühzeitig zu Bett.

Fahrzeit:3 h 40 Min.
Fahrstrecke:56 km

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Urheberrechtlich geschützt (Copyright), Gertrud S.