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Mittelrheinradweg

Mainz - Düsseldorf

Tag 5: Erpel - Köln - 10.08.2013

Mit d'm Rad nach Kölle...

Nach dem Frühstück beeilten wir uns zur Fähre zu gelangen. Vorher machten wir noch eine kurze Runde durch den sehenswerten mittelalterlichen Ortskern von Erpel. Als wir am Anleger ankamen, stellten wir fest, daß wir es ruhig langsamer hätten angehen können. Die Fähre kam erst in einer halben Stunde. Von Remagen aus fuhren wir linksrheinisch weiter. Ab Rolandswerth hatten wir eine schöne Sicht auf den Drachenfels und die Drachenburg. Da kamen Kindheitserinnerungen hoch. Den Ritt als Sechsjährige mit einem Esel zum Drachenfels werde ich nie vergessen. Wenig später sahen wir auch das Hotel Petersberg, das ehemalige Gästehaus der BRD. Dort sind schon viele gekrönte Häupter abgestiegen. Es ging weiter bis Bad Godesberg. Dort machten wir einen kurzen Abstecher zu einem Lebensmittelladen und versorgten uns mit Wasser und Obst. Das Wetter war wieder optimal zum Radfahren, sonnig, windstill und nicht zu heiß. Nun fuhren wir weiter bis Bonn. Auf einer Bank am Rhein machten wir ein kleines Picknick. Danach fuhren wir weiter bis Wesseling. Nun lag das romantische Rheintal hinter uns. Hier beherrschte die Öl und Chemieindustrie das Bild. Riesige Rohrleitungen, Tanks und Fabrikgebäude befanden sich rechts und links an unserem Weg. Wir wollten nun eine längere Pause einlegen, mußten aber eine Weile suchen, bis wir ein geöffnetes Lokal fanden. Klaus war etwas angeschlagen und hatte Bedenken es bis Köln zu schaffen. Ich fand 60 km als Tagesetappe aber nicht zu viel, zumal ja keine Steigungen mehr vor uns lagen. Klaus hatte sich nach der Pause etwas erholt Über die Touristeninformation buchten wir tel. ein Zimmer in Köln. Jetzt nahmen wir die letzten 20 km in Angriff. Wir kürzten die Strecke um einen Rheinbogen ab und fuhren auf direktem Weg nach Rodenkirchen und gelangten zügig nach Köln. Wir fanden auf Anhieb unser Hotel. Es lag sehr zentral. Nachdem wir uns stadtfein gemacht hatten, ging es zu Fuß in die Stadt. Nach wenigen hundert Metern waren wir mitten im Zentrum. Es wimmelte von Menschen. In einem Straßencafe tranken wir einen Kaffee und beobachteten das Treiben. Besonders lustig fanden wir die vielen Gruppen, die ihren Junggesellenabschied feierten. Einige hatten sich sehr phantasievoll angezogen, doch die zukünftige Braut, oder der Bräutigam musste sich oft lächerlich machen und außerdem versuchen, unnütze Dinge an Passanten zu verkaufen. Wir gingen natürlich auch zum Dom. Ein Kölnbesuch ohne am Dom gewesen zu sein geht nicht. Hier sieht man Menschen aus der ganzen Welt. Der Dom gehört nicht ohne Grund zum Weltkulturerbe und ist eines der berühmtesten Gebäude Deutschlands. Anschließend gingen wir zum Rheinufer, danach zum Heumarkt. In einer alten Brauereigaststätte ergatterten wir den letzten Platz. Der Köbes hatte reichlich zu tun, zumal das Kölsch ja nur in 0,2 l Gläsern ausgeschenkt wird. So mußte er noch mehr laufen, wenn seine Gäste großen Durst hatten. Bei einem typisch rheinischen Essen ließen wir den Abend ausklingen.

Fahrzeit:4h
Fahrstrecke:58km

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Urheberrechtlich geschützt (Copyright), Gertrud S.