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Fuldaradweg

Gersfeld - Hann-Münden

Tag 2: Gersfeld - Fulda 08.10.2018

...schlaflos in Gersfeld...

Ich hatte die Nacht gut geschlafen, war ab und zu mal kurz aufgewacht, fühlte mich aber am Morgen fitt und ausgeruht. Hildegard dagegen hatte kein Auge zugemacht; ohne Scherz. Sie war verzweifelt. Alle bekannten Tricks hatten nicht geholfen. Nun war sie bereits über 24 Stunden wach. Ich fragte sie, ob wir evtl. mit dem Zug nach Fulda fahren sollten, aber sie wollte erst mal versuchen mit dem Rad zu fahren.
Nach einem guten Frühstück ging es um 9.45 Uhr los. Zuerst fuhren wir nochmal in den Ortskern und machten bei Tageslicht ein paar Erinnerungsfotos. Das erste Foto von der noch schmalen Fulda wurde auch geschossen.
Es ging zurück zum Bahnhof. Dort gelangten wir direkt auf den Fuldaradweg R1.
Es war schon Oktober. So spät im Jahr waren wir bisher noch nie auf Radtour gewesen, aber das Wetter ließ keine Wünsche offen. Es war trocken und wenn man durch die Sonne fuhr, war es angenehm warm. Es war ein goldener Oktobertag. Die Blätter an den Bäumen und Sträuchern leuchteten in verschiedenen Herbstfarben. Der Weg war gut ausgeschildert und verlief fast immer durch Felder, Wiesen und Wälder. Ab und zu fuhren wir durch kleine, ruhige Orte. Es war schön mal wieder durch eine Mittelgebirgslandschaft zu radeln. Ab und zu gab es kleine Anstiege, denen aber anschließend wieder Abfahrten folgten. Uns gefiel es.
An der Kirche in Schmalnau machten wir eine kurze Pause. Dann fuhren wir weiter bis Eichenzell. Hier machten wir in einer Bäckerei eine längere Mittagspause, denn unser Hotel in Fulda konnten wir erst ab 14 Uhr beziehen. Unterwegs wurden natürlich immer wieder Fotostapps eingelegt. Es gab reichlich schöne Motive. Die Fulda war mitlerweile etwas breiter geworden und schlängelte sich durch die Landschaft. Es war Apfelzeit und wie es schien, gab es dieses Jahr eine gute Ernte. Viele Bäume hingen voll mit reifen Äpfeln. Einige, die jenseits der Zäune lagen hab, ich probiert. Die hatten noch richtig Geschmack, alles Bio.
Gegen 15 Uhr erreichten wir unser Hotel in Fulda. Hier war alles sehr modern und zweckmäßig. Unsere Räder parkten in der Tiefgarage und wir logierten im 8. Stock. Hildegard war noch erstaunlich fitt und wollte sich auch nach dem Duschen nicht erst ausruhen. So gingen wir eine Stunde später zu Fuß zur Stadtbesichtigung.
Fulda besitz schöne große alte Gebäude und viele Kirchen. Besonders beeindruckend sind das Stadtschloß und der Dom St. Salvator. Abgesehen vom Dom reichte die Zeit nicht, die Gebäude von innen zu besichtigen. Der Dom wirkte besonders durch seinen weiß gehalternen Innenraum, in dem der barocke Hochaltar, die Kanzel, die Vierungskuppel hervorstachen. Es lohnt sich bestimmt nochmals nach Fulda zu reisen und die Stadt ausführlicher anzusehen.
Unser Abendessen nahmen wir bei einem guten Italiener. Gegen 20 Uhr waren wir im Hotel und gingen bald darauf zu Bett.

Fahrzeit:2:20h
Fahrstrecke:32km

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Urheberrechtlich geschützt (Copyright), Gertrud S.