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Weserradweg

Han. Münden - Bremerhaven

Tag 2: Beverungen - Hameln

Verlorene Kilometer...

Voller Erwartung und Vorfreude, auf die Dinge, die da kommen würden, starteten wir gegen 9 Uhr 45.Der Himmel war etwas bedeckt, doch es war trocken. Der Weg verlief wieder fast ausschließlich in Ufernähe und war auch wieder gut ausgeschildert. Positiv viel uns auf, dass es oft Hinweise, wie weit es bis zum nächsten Ort war, gab. Wir kamen zügig voran und erreichten bald Höxter. Nun begann eine uns bekannte Strecke bis Holzminden. Auf unserer ersten Radtour vor vier Jahren, hatten wir diesen Abschnitt schon kennen gelernt. Ein paar Kilometer hinter Kloster Corvay, vor einer Weserschleife, bestand die Möglichkeit, über ein Brücke auf die rechte Flußseite zu gelangen. Der Weg nach Holzminden war dort kürzer als auf der linken Seite. Da wir diesen Weg aber schon kannten, entschieden wir uns für den weiteren Weg entlang der Flußschleife. Holzminden war uns noch in guter Erinnerung. Dort wollten wir unsere Mittagspause machen. Als wir endlich die zweite Bücke erreichten, mussten wir zu unserer Enttäuschung feststellen, dass sie gerade ausgebessert wurde und gesperrt war. Es gab für Radfahrer kein Möglichkeit in die Stadt zu gelangen, als zurück zu fahren. Das war uns aber zu umständlich. Es wäre natürlich schön gewesen, wenn auf der ersten Brücke ein Hinweis gestanden hätte. So haben wir uns geärgert und sind am linken Weserufer weitergefahren. Der "eigentliche" Weserradweg verlief jetzt aber auf der anderen Seite. "Unser" Radweg war sehr schön und hätte sicherlich auch den Namen verdient. In Polle setzten wir mit der Fähre über und erreichten somit auch wieder den ursprünglichen Weg. Leider kam es dort zu einer mittleren Katastrophe. Wenn Hildegard nicht dabei gewesen wäre, hätte ich an dem Tag nicht weiterfahren können, sondern eine Werkstatt aufsuchen müssen. Mein Kilometerzähler war ausgefallen. Da Hildegard aber zum Glück einen funktionierenden Tacho besaß, konnte die Fahrt weitergehen. In Bodernwerder, der Stadt, in der Münchhausen sein Unwesen getrieben hatte, machten wir eine ausgiebige Eispause. Wir sahen uns die schöne Stadt schiebender weise an und genossen den Tag. Anschließend ging es gestärkt weiter. Das Hochgefühl verschwand aber dann sehr schnell. Wir bekamen eine kräftige Regenschauer ab. Nach einer guten halben Stunde war der Spuck wieder vorbei und wir konnten die Regenjacken wieder ausziehen. An diesem Tag war das Wetter nicht direkt schlecht, aber meistens kam der Wind von vorne. Auch das geht an die Substanz. Gegen 18 Uhr erreichten wir Hameln. Wir machten wieder eine Stadtbesichtigung mit den Rädern in der Hand. Wir aßen dort zu Abend und machten uns auf den Weg zu unserem Nachtquartier. Laut telefonischer Auskunft bei der Buchung, lag es nördlich, ca.5 km außerhalb der Innenstadt in der Nähe des Weserradweges. Die Entfernung stimmte auch, aber die Pension lag eher westlich und weit entfernt vom Weserradweg. Wir mussten am nächsten Tag noch mal zurück durch die Stadt. Das hat mich etwas geärgert und ich habe es der Wirtin auch gesagt. Sie war etwas auf dem "Schlips getreten". Dafür war das Zimmer wiederum recht schön. Wir waren gespannt, ob wir am nächsten Morgen zur Strafe für unsere Kritik, frische oder alte Brötchen bekommen würden. Trotz einiger kleiner Widrigkeiten war es wieder ein schöner Tag. An diesem Tag sind wir 92 km gefahren. Wie lange wir auf dem Rad gesessen haben, ließ sich aus technischen Gründen nicht genau ermitteln.

Fahrzeit:?
Fahrstrecke:92km

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Urheberrechtlich geschützt (Copyright), Gertrud S.