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Tag 5: Eisenhüttenstadt / Fürstenberg - Kienitz - 08.07.2011

Weiter als geplant...

In der Nacht hatte es kräftig geregnet. Als wir aus dem Fenster schauten, war der Himmel bedeckt. Das Frühstück war reichhaltig, aber auch heute gab es, wie fast immer auf dieser Tour, Aufbackbrötchen. Gegen 9.30 Uhr fuhren wir los. Zuerst besorgten wir noch Getränke für unterwegs. Wir wählten die kürzere Alternativroute über die Dörfer: Vogelsang, Ziltendorf, Wiesenau bis Brieskow-Finkenheerd. Es ging zügig weiter bis Frankfurt / Oder. Auf der Oderinsel Ziegenwerder machten wir eine kurze Trinkpause. Danach ging’s direkt am Oderufer weiter. Dort wurden gerade Vorbereitungen für ein Fest getroffen. Stände und Tribünen wurden aufgebaut. Mehrere große Sandskulpturen waren errichtet worden. An einigen wurden noch die letzten Feinheiten gemacht. Das Fest fand erst am Abend statt. Dafür waren wir schon zu früh in der Stadt. Bis zum Abend wollten wir nicht warten und fuhren nach kurzem Fotostopp weiter. Bis Lebus fuhren wir an der B 112 entlang und schenkten uns den kleinen Schlenker an die alte Oder. Die letzten Kilometer ging es rasant den Berg hinab. In einem kleinen Lokal am Oderufer machten wir eine längere Pause und stärkten uns mit leckerer Suppe. Anschließend ging die Tour 40 km über den Deichweg weiter. Wir hatten Glück. Der Wind schob kräftig mit und so fuhren wir längere Zeit mit 25 km/h. Bereits gegen 15.30 Uhr erreichten wir Küstrin-Kietz. Hier hatten wir eigentlich geplant zu übernachten. Da es gut lief, änderten wir unser Vorhaben, machten nur eine kurze Kaffeepause und fuhren weiter bis Kienitz. Es war heute zum Fahren optimal. Es war nicht ganz so heiß wie gestern, es gab wenig Steigungen und den angenehmen Rückenwind. Bis auf ganz wenige Ausnahmen ist der Weg perfekt asphaltiert und autofrei und verlief über oder direkt neben dem Deich. Die Landschaft ist noch sehr „naturbelassen“. An der Strecke gibt es kaum Dörfer oder Häuser. Wenn man alleine unterwegs wäre, fände man es vielleicht sogar etwas öde. Auf den Wiesen sahen wir nur sehr wenig Weidevieh. Mehrmals sahen wir dagegen Störche. Das Futterangebot war durch die Feuchtwiesen sicherlich reichlich. Einmal sahen wir von weitem eine Fuchsfamilie. Auf der polnischen Oderseite war es vermutlich noch einsamer. Zu Hause hatten wir überlegt, evtl. einen Teil der Strecke durch Polen zufahren, sind aber wegen der schlechten Wegequalität davon abgekommen. In Kienitz waren wir überrascht, als wir unsere Unterkunft sahen. Wir hatten eine Stunde vorher telefonisch gebucht und mit einem „normalen“ Zimmer gerechnet. Wir bekamen aber ein nettes, neues, kleines Ferienhäuschen mit allem Komfort, für uns alleine. Hier hätte man es gut länger ausgehalten. Zum Essen bestellten wir jeder ein Zanderfilet. Es war ausgezeichnet und sehr reichlich. Wir konnten dort sogar noch Getränke kaufen und verbrachten den Abend gemütlich auf unserer Terrasse vor unserem Häuschen.

Fahrzeit:5:20h
Fahrstrecke:85km

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Urheberrechtlich geschützt (Copyright), Gertrud S.