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Tag 7: Vierraden - Löcknitz - 10.07.2011

Klug abgekürzt?...

Gestern Abend gab es ein kräftiges Gewitter. Am Morgen war es aber wieder trocken. Im Wintergarten unserer Gastgeber gab es ein ausgezeichnetes Frühstück. Erst kurz vor 10 Uhr verließen wir Vierraden, nachdem wir uns noch die Kirchenruine von außen angeschaut hatten. Die Kirche war 1945 total zerstört worden und hatte viele Jahre als Ruine überdauert. Sogar Bäume waren im Inneren gewachsen. Nach der Wende wurde sie von Schutt und Unrat befreit, der Turm erhielt anstelle einer Spitze ein Glasdach sowie auch die Hälfte des Kirchenschiffs. Jetzt wurde das Gebäude wieder für kirchliche Zwecke und andere Veranstaltungen wie Konzerte usw. genutzt. Heute ging es eine Weile am Kanal entlang. Der Wind blies leider von schräg vorne. Der Radweg führte nun durch den Nationalpark „Unteres Odertal“. Einige Kilometer führte er durch einen Wald. Bis Gartz ging es wieder an der Oder und der deutsch-polnischen Grenze entlang. Hier hatte man einen weiten Blick über ausgedehnte Feuchtgebiete. Ab Gartz fuhren wir wieder einige Kilometer durch einen Wald. Auch hier war es sehr feucht und wie es schien, war es ein beliebtes Brutgebiet für Mücken. Bei einem kurzen Stopp stürzten sich auch gleich Dutzende auf uns. Uns half nur die Flucht nach vorne. In Mescherin wählten wir die Alternativroute. Sie erschien uns etwas kürzer als die Hauptroute. Ob das klug war, wissen wir nicht. Der Weg war in jedem Fall anstrengend. Hügelig war der andere laut Karte auch, aber hier kamen wieder die altbewährten Betonplatten hinzu. Kurz vor der Salvey-Mühle fühlten wir uns wie in Rom auf der Via Appia Antika. Dickes Natursteinpflaster erschwerte das zügige Vorwärtskommen enorm. Es sah jedoch sehr schön aus. Vor der Mühle machten wir ein kurzes Picknick. Danach ging’s weiter bis Tantow. Ab hier fuhren wir auf direktem Weg über die Landstraße bis Krackow. Auf der Originalroute waren für unseren Geschmack etwas zu viele Pfeile auf der Karte eingezeichnet. Das Wetter war mittlerweile wieder angenehm warm. Wir verlangten nun verstärkt nach einer Kaffee- und Pipipause. Bisher hatten wir aber noch keine entsprechende Örtlichkeit gefunden. Am Ortseingang von Krackow stand dann strategisch günstig eine Eisdiele. Hier stärkten wir uns mit Kaffe, Tee und einem leckeren Eisbecher. Nach einer dreiviertel Stunde ging es dann so gedopt flott weiter. Ein paar kleinere Steigungen mussten wir noch bewältigen, bevor wir gegen 16 Uhr Löcknitz, unser heutiges Tagesziel erreichten. Schon nach wenigen Minuten hatten wir ein Zimmer für die Nacht. Unser Abendessen nahmen wir auf der Terrasse eines netten Restaurants mit Blick auf den See ein.

Fahrzeit:4:30h
Fahrstrecke:63km

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Urheberrechtlich geschützt (Copyright), Gertrud S.