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Elberadweg, Teil 1

Bad Schandau - Magdeburg

Tag 5: Dresden - 29.04.2008

Kulturprogramm...

Um 8.30 Uhr saßen wir am Frühstückstisch und ließen es uns schmecken. Danach waren wir bereit zu neuen Taten. Um 9.30 machten wir uns mit der Straßenbahn auf den Weg in die Innenstadt. Wir kannten uns mittlerweile aus und gingen zielstrebig zur Hofkirche. Sie war in ihrer gesamten Bauweise äußerlich und im Innern ganz anders als die Frauenkirche, abgesehen davon, daß die Frauenkirche ein protestantisches Gotteshaus ist und die Hofkirche eine katholische Kirche. Nach meiner bisherigen Erfahrung sind evangelische Kirchen meist schlichter, als katholische, hier ist es genau andersherum. Als Besonderheit hat das Mittelschiff einen Prozessionsumgang, damit dem protestantischen Dresden katholische Prozessionen erspart bleiben und sie im Kircheninnern abgehalten werden können. Nach dem Besuch der Kirche stand nun eigentlich das „grüne Gewölbe“, Dresdens Schatzkammer, auf unserem Programm, doch leider ist dort Dienstags Ruhetag. Wir waren etwas enttäuscht, aber es gab ja noch mehr zu besichtigen. Wir gingen am Cholerabrunnen vorbei zum Zwinger, in die Gemäldegalerie der alten Meister. Obwohl ich von Kunst nichts verstehe, war ich von vielen Gemälden sehr beeindruckt. Besonders einige Gesichter wirkten so lebendig und lebensecht, daß man glaubte, sie schauen einen an. Zudem fand ich es bemerkenswert, wie jemand vor einigen hundert Jahren, ohne technisches Gerät, ohne elektrische Beleuchtung und sonstige moderne Hilfsmittel solche Kunstwerke schaffen konnte. Über zwei Stunden dauerte unser Museumsbesuch. Dann waren unsere Füße platt gelaufen und die Köpfe konnten auch keine Eindrücke mehr aufnehmen. Wir gingen an die frische Luft und machten eine verspätete Mittagspause. Danach besuchten wir die Rüstkammer, die sich ebenfalls im Zwinger befindet. Auch von diesen Exponaten waren wir beeindruckt. So viele verschiedene Rüstungen, Schwerter, Gewehre und sonstiges mittelalterliche Kriegsgerät hatte ich noch nie gesehen. Ich kann mir nur sehr schlecht vorstellen, wie ein normaler Mann so eine schwere Rüstung trägt und dann noch mit den riesigen und schweren Waffen kämpfen oder reiten kann. Auch die Pferde mußten damals besonders stark gewesen sein, um ihre eigene Rüstung und so einen Ritter plus Zubehör tragen zu können. Was ich bisher auch noch nie gesehen hatte, waren Ritterrüstungen in XXS. Sie waren so klein, daß die Miniritter höchstens im Kindergartenalter gewesen sein konnten. Nach dieser Ausstellung kühlten wir uns erst mal mit einem Eis ab. Anschließend machten wir Sight-Seeing in der Altmarktgalerie. Diese Gelegenheit habe ich zu Hause selten und das macht zu zweit ja auch mehr Spaß als alleine. Einige Sachen wurden auch anprobiert und für gut befunden. Aus Platzgründen habe ich aber nichts gekauft Gegen 18.30 Uhr gingen wir zum Abendessen in der Nähe der Kreuzkirche. Wir kamen heute mal etwas früher als sonst zu unserer Unterkunft. Zum Schluß noch der Wetterbericht: Am Morgen trocken, etwas kühler als gestern, aber bewölkt. Am Nachmittag, als wir die Rüstkammer verließen, leichter Regen bis zur Wohnung.

Fahrzeit:-
Fahrstrecke:-

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Urheberrechtlich geschützt (Copyright), Gertrud S.