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Elberadweg, Teil 1

Bad Schandau - Magdeburg

Tag 7: Belgern - Elster - 01.05.2008

Männertag...

Wir hatten ein ausgezeichnetes Frühstück und waren pünktlich um 9.30 Uhr abfahrbereit. Es hatte in der Nacht geregnet, doch jetzt war es trocken. Es war kühl und etwas bewölkt. Das fanden wir nicht weiter schlimm, aber der Wind machte uns an diesem Tag zu schaffen. Er kam schräg von vorne und war anstrengender als bergauf fahren. Von der Elbe sahen wir heute nicht so viel, dafür aber sehr viele gelbblühende Rapsfelder. Viele junge und alte Burschen waren unterwegs, die ausgiebig ihren Männertag ( bei uns heißt es Vatertag) feierten. Etwas irritiert waren wir von einem Dorffest in Weßnig. Die Dorfstraße war wegen eines Festes gesperrt und wir mußten eine Umleitung fahren. Wir umfuhren den Festplatz. Das ganze Dorf war auf den Beinen. Es herrschte schon am Vormittag eine ausgelassene Stimmung. In einer Nebenstraße standen ein Panzer und noch einige kleinere Militärfahrzeuge. Einige Männer hatten sogar alte NVA-Uniformen angelegt. Das kam uns alles nicht ganz geheuer vor und wir machten uns schnell aus dem Staub. Eine gute Stunde nach Fahrtantritt erreichten wir Torgau. Der Radweg führte unmittelbar am Schloß vorbei. Ein reichverzierter Erker viel direkt ins Auge. Wir schoben unsere Fahrräder um das Schloß herum und gelangten zum Marktplatz. Das mächtige Rathaus und die schönen Bürgerhäuser ergaben ein prächtiges Bild. Bei einem Eis ließen wir die Eindrücke auf uns wirken. Dabei unterhielten wir uns nett mit einem älteren Ehepaar aus der Gegend von Plön. Nach dieser Pause ging es dann weiter über Dommitzsch durchs Naturschutzgebiet Lausiger Teiche. Wir kamen nur sehr langsam voran, weil der Wind uns ständig ausbremste. An einem großen Campingplatz „tanzte der Bär“. Es war eine Stimmung zwischen Grillabend, Karneval, Schützenfest und Vatertag. Einige Männer hatten dem Alkohol schon reichlich zugesprochen und konnten sich nicht mehr auf den Beinen halten. Uns war es zu „rüselig“. Wir machten nur eine kurze Pause und fuhren über gut ausgebaute und neu asphaltierte Wirtschaftswege bis Pretsch. Dort setzten wir mit der Fähre auf die östliche Elbseite über. Unterwegs begegneten uns mehrmals die beiden Pärchen aus Magdeburg, mit denen wir am Vortag die letzte Fähre in Mühlberg genommen hatten. Wir erfuhren, daß sie das gleiche Tagesziel wie wir hatten. Gegen 18.30 Uhr erreichten wir Elster. Unseren Gasthof fanden wir auf Anhieb. Zum Abendessen blieben wir gleich dort. Das Lokal füllte sich zusehends. Kurz nachdem wir unsere Bestellung aufgegeben hatten, kamen die vier jungen Magdeburger herein. Sie fragten, ob sie sich zu uns setzen dürften. Wir hatten einen sehr lustigen Abend. Jeder erzählte von diversen Urlaubserlebnissen. Das Essen schmeckte prima und wir gingen gut gelaunt ins Bett.

Fahrzeit:5:12h
Fahrstrecke:77km

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