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Elberadweg, Teil 1

Bad Schandau - Magdeburg

Tag 9: Aken - Magdeburg - 03.05.2008

Ein Unglück kommt selten allein...

Auf dieser Radtour gab es heute zum ersten Mal ein Frühstücksbuffet. Es war alles vom Feinsten. Der Frühstücksraum, das Buffet und die Tische waren liebevoll dekoriert und es schmeckte wieder ausgezeichnet. Auf manchen Touren mußten wir hin und wieder beim Frühstück oder bei den Zimmern Abstriche machen; auf dieser Tour gab es nirgends Minuspunkte. Unsere Vermieterin hatte bereits wegen Hildegards Gangschaltung bei einer Fahrradwerkstatt angerufen und uns angemeldet. Der Hinterreifen hatte die Luft gehalten und wir waren guten Mutes. Um 9.30 Uhr machten wir uns auf den Weg zur Werkstatt. Nach wenigen Metern, beim Versuch zu schalten, riß Hildegards Kette. Zum Glück war das nicht gestern Abend im Wald passiert! Der Fahrradmechaniker war sehr freundlich, nietete die Kette und stellte die Schaltung wieder ein. Das Fahrrad erhielt reichlich Schmieröl und mit „nem Loch“ in Hildegards Portemonnaie ging es mit einer Stunde Verspätung weiter. Schnell erreichten wir die Fähre und damit die andere Elbseite. Die Sonne schien, einige weiße Wolken waren am blauen Himmel zu sehen und die Temperatur war zum Radfahren ideal. Der Weg verlief zuerst durch Wiesen und an Rapsfeldern entlang. Einzeln stehende Bäume hoben sich davon ab. Wir fuhren oft über zweispurige Platten und Pflasterwege. In Steckby tranken wir eine Apfelschorle und machten Pipipause. Danach führte der Weg durch ein großes Waldgebiet. Der Weg war meist fein geschottert und ließ sich gut fahren. Der Wind war schwächer als an den beiden Vortagen und wurde durch den Wald zusätzlich abgehalten. Vor Pretzien umfuhren wir einen riesigen Campingplatz und kamen an mehreren Seen vorbei. Dort herrschte reger Ausflugsverkehr. In Pretzien machten wir eine Mittagspause mit Suppe und Salat. Danach zog ich zum ersten Mal auf dieser Tour eine kurze Hose an. Es ist schon praktisch, wenn man seine Garderobe mitführt. Danach verlief ein schmaler Weg kilometerweit über einen Deich an der alten Elbe entlang. Es war Idylle pur. Die Frösche quakten um die Wette. Tümpel und Wasserläufe, kleine Auwälder und Feuchtwiesen versetzten uns in eine Stimmung von unberührter Natur. Später erreichten wir wieder die Elbe. Der Weg ließ sich nun schlechter befahren. Er war immer noch zweispurig, jedoch gepflastert. Er war insgesamt etwa ein bis zwei Meter breit und man hatte immer die Befürchtung abzustürzen, besonders wenn Gegenverkehr nahte. Die Fahrt war ziemlich anstrengend und wir wurden kräftig durchgerüttelt. Kurz hinter Grünewald geschah es dann auch: Ich kam etwas ins Rutschen und Hildegard, die hinter mir fuhr, bremste stark ab. Sie stürzte, fiel zum Glück aber nicht die Böschung hinab. Der Schrecken war riesig. Mit kleinen äußerlichen Blessuren und einigen schmerzhaften Prellungen kam sie davon. Gott sei Dank war sie nicht auf ihren gerade wiederhergestellten rechten Arm gestürzt. Die Hose hatte ein kleines Loch, aber am Rad gab es offensichtlich keine Schäden. Schade, daß das passieren mußte. Danach fuhren wir noch vorsichtiger weiter. An einem Steinzeitdorf machten wir nochmals eine kurze Rast. Später als wir geplant hatten, erreichten wir Magdeburg. Nachdem wir zwei Brücken überquert hatten, fanden wir recht zügig unser Hotel direkt am Bahnhof. Unsere Räder konnten wir im Keller abstellen. Dazu mußten wir sie mitten durch die Eingangshalle schieben. Nach dem Duschen erkundeten wir den Bahnhof und stellten erfreut fest, daß wir morgen mit den Rädern keine Treppen steigen müssen. Wir hatten keine Lust mehr in die Stadt zu gehen. Das holen wir im nächsten Jahr nach. Unser Abendessen nahmen wir im Hotel ein. Hildegard erhielt noch ein kostenloses Eis, nicht zum Essen, sondern zum Kühlen. Bis auf die kleinen “ Malheurchen“, war es eine tolle und abwechslungsreiche Tour. Wir haben schöne Städte gesehen und wunderschöne Ortschaften durchfahren.

Fahrzeit:5:40h
Fahrstrecke:76km
Gesamte Tour:370km

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