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Donauradweg 4

Wien - Budapest

Tag 2: Wien - Hainburg - 08.07.2010

Immer geradeaus?

Unser Frühstück war, obwohl wir nicht das Standardfrühstück gewählt hatten, reichlich dürftig. Um Punkt 10 Uhr ging’s dann auf Tour. Bei der kurzen Stadtdurchquerung kamen die Erinnerungen an Wien vor 4 Jahren wieder hoch. Wenn man an den prächtigen Bauten aus der KuK-Zeit entlang fährt, und einem die Fiaker entgegenkommen, würde man sich nicht wundern, wenn in einer der Kutschen Sissi persönlich säße. Die ganze Atmosphäre wurde natürlich noch durch das herrliche Sommerwetter verstärkt: blauer Himmel, Sonne und fast 30° C. Ein leichter Wind wehte, dadurch ließ sich das Radfahren ertragen. Unser Weg führte 4,5 km über die schnurgerade Praterhauptallee bis zur A 23. Gemeinsam mit den Autos, jedoch eine Ebene unterhalb der Autostraße, überquerten wir die Donau und gelangten auf die Donauinsel. Wir fuhren bis zur ersten Brücke und überquerten einen Donauseitenarm. In einem Ausflugslokal tranken wir dann den ersten vernünftigen Kaffee bzw. Tee an diesem Tag. Mich wundert nur, daß es in Österreich Kaffee nur in kleinen Tassen gibt. Kaffeepötte oder Kännchen sind hier unbekannt und das, obwohl die Österreicher als Kaffeeliebhaber gelten. Nach der Pause ging es am Ufer weiter. Hier wimmelte es von „Nackerten". Wir durchfuhren ein FKK-Gelände. Nackt schwimmen mag ja schöner sein als mit Badebekleidung, aber sich bei dieser prallen Sonne ohne alles zu sonnen, ist bestimmt nicht gesund. Zudem sehen die meisten Menschen angezogen bestimmt vorteilhafter aus als textilfrei. Vor lauter Nackedeien verpaßten wir den Absprung und fuhren zu weit. Wir mußten geschätzte drei Kilometer zurückfahren. Danach durchfuhren wir ein großes Ölhafengelände. Dann verlief der Radweg 8 km schnurgerade entlang des Marchfelddamms an der Lobau entlang. Die Lobau ist ein großes Naturschutzgebiet, in dem viele Wasservögel, Wild und seltene Tiere leben. Es waren viele Radfahrer unterwegs. Genau wie wir legten viele in einem Radler- und Bikertreff am Ortsrand von Schönau eine Pause ein. Nachdem wir die Bikelinekarte studiert hatten, entschieden wir uns, nicht den vorgegebenen Radweg, der 23 km immer geradeaus verlief, zu folgen, sondern über die Dörfer bis Hainburg zu fahren. So fuhren wir über Mannsdorf, Orth, Eckartsau, Witzelsdorf und Stopfenreuth nach Hainburg. Von weitem sahen wir hoch oben auf dem Berg die Burgruine. Durch die Touristeninformation bekamen wir ein großes Privatzimmer in der Nähe des Krankenhauses. Nach dem Duschen gingen wir zu einer Pizzeria, die unsere Wirtsleute uns empfohlen hatten. Es schmeckte gut und wir kamen mit mehreren Radfahrern ins Gespräch. Es wurde ein netter Abend. Den geplanten Stadtrundgang vergällten uns allerdings die vielen blutrünstigen Mücken.

Fahrzeit:4:15h
Fahrstrecke:66km

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Urheberrechtlich geschützt (Copyright), Gertrud S.