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Donauradweg 4

Wien - Budapest

Tag 7: Visegrad - Szentendre - 13.07.2010

Touristenhochburg...

Heute ließen wir uns beim Frühstücken viel Zeit, denn unsere geplante Strecke war kurz. Gegen 10.30 Uhr fuhren wir los. Es war wie an allen anderen Tagen schon wieder sehr heiß. Auch in den Nächten kühlte es sich kaum ab. Obwohl ich mich regelmäßig mit Sonnencreme Lichtschutzfaktor 30 eingecremt hatte, waren meine Knie und seltsamerweise die Unterschenkel 10 cm oberhalb der Socken, stark verbrannt. Ich mußte deshalb mit langer Hose fahren. Wir fuhren ca. 4 km über die Landstraße und gelangten dann zur Fähre über die Szentendre - Duna auf die Szentendrei Sziget, einer langgestreckten Donauinsel. Sie liegt im Donauknie zwischen steilen Berghängen. Mit einer kleinen Personen- und Radfähre gelangten wir nach wenigen Minuten auf die Insel. Nachdem wir an einigen Häusern vorbeigefahren waren, fuhren wir etwa 10 km nur an Feldern und Wiesen entlang. Am ersten Stück des Weges standen auf beiden Seiten Bäume, so daß wir etwas Schatten hatten. In Tahitotfalu machten wir in einer Gaststätte, die mit Möbeln, Fotos und anderen Accessoires aus den 50er Jahren eingerichtet war, eine längere Pause. Mit Händen und Füßen gaben wir unsere Bestellung auf. Es hat funktioniert. Anscheinend fuhren wir bis Szigetmonostor weiter und setzten wieder aufs Festland über. Nach einigen Kilometern erreichten wir Szentendre. Am Ortseingang war der Deich mit Folie und Sandsäcken verstärkt. Vor etwa einem Monat hatte es ein starkes Hochwasser gegeben. Deshalb gab es jetzt eine Mückenplage. In diesem Ort herrschte, zum ersten Mal auf der Reise, Touristenrummel. Der Ort selbst ist sehenswert mit seinen alten Gassen, Häusern, Kirchen und Friedhöfen. Im Ortskern und an der Uferpromenade befinden sich aber unzählige Souvenirgeschäfte. Die Zimmerpreise waren auch entsprechend höher. Etwas vom Centrum entfernt fanden wir eine größere Pension. Es war ja noch früh, als wir unser Tagesziel erreicht hatten. Deshalb legten wir uns nach dem Duschen erst mal eine Weile aufs Bett. Die Hitze machte uns fertig. Anschließend bummelten wir durch den Ort. Lange saßen wir am Donauufer und beobachteten das Treiben um uns herum. Touristen aus aller Herren Länder waren im Ort. Kleine Boote fuhren über die Donau, doch Berufsschifffahrt kam so gut wie nicht vor. Da wir in vielen Reisebeschreibungen gelesen hatten, daß die Einfahrt nach Budapest mit dem Rad sehr gefährlich sei, überlegten wir, die letzte Etappe mit dem Schiff zu machen. Leider fuhr das einzige Schiff nur einmal am Tag um 17 Uhr. Das war uns zu spät. So wird auch das letzte Stück per Rad gefahren. Zum Abendessen gingen wir in eines der vielen Restaurants mit Blick auf die Uferstraße. Plötzlich spazierten Petra und Peter, die beiden Niederländer entlang. Wir hatten angenommen, sie seien schon längst in Budapest. Auf mein Rufen hin kamen sie zu uns. Wir unterhielten uns eine Weile und erzählten von unserer jeweiligen Donauradtour. Das war eine nette Begegnung. Nach dem Essen trennten sich unsere Wege wieder. Wir gingen zurück zu unserer Pension. Dort tranken wir im Garten noch einen Schlaftrunk und unterhielten uns noch eine Weile mit unseren Vermietern. So erfuhren wir immer wieder mehr über Land und Leute.

Fahrzeit:2h
Fahrstrecke:30km

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Urheberrechtlich geschützt (Copyright), Gertrud S.