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Mainradweg 2014

Bayreuth - Mainz

Tag 2: Bayreuth - Kulmbach - 13.05.2014

...über die Dörfer...

Gegen 7.30 Uhr waren wir ausgeschlafen und saßen bereits um 9.20 Uhr auf den Rädern. Bevor wir die Stadt verließen, fuhren wir den Berg hinauf zum Festspielhaus. Dort machten wir die obligatorischen Erinnerungsfotos und dann begann unsere diesjährige Radtour.
Rasant ging es den Berg wieder hinab zum Stadtzentrum an den roten Main. Auch auf dieser Tour sparten wir uns, wie die meisten anderen Radwanderer auch, den Besuch einer der beiden Quellen. Gerade am Anfang einer Radtour, lässt die Fitness noch zu wünschen übrig. Dann ist jeder Anstieg anstrengend.
Die ersten Kilometer aus der Stadt hinaus war der Main noch schmal und kanalisiert. Danach ging es anblühenden Wiesen, auf denen gelbe Sumpfdotterblumen blühten, entlang. Der Weg verlief in mehr oder weniger leichten Wellen mal rechts mal links des Flusses. Er führte durch nette kleine Dörfer. Hinter Altdrossenfeld machten wir eine Picknickpause. Einige witzige Fotos entstanden auf und neben einem riesigen Rad aus Beton.
Danach ging es weiter bis Hornberg. Diesmal blieben wir auf der Hauptroute, die über die Landstraße verläuft und nahmen nicht, wie vor vier Jahren, die Nebenroute über Thurnau. Die Entscheidung war richtig. Die Dörfer, durch die wir fuhren, waren wie aus der „guten alten Zeit“. Einmal meinten wir sogar in Schweden zu sein. Wir kamen an einem lustig bemalten Haus vorbei, das große Ähnlichkeit mit der Villa Kunterbunt hat.
Bis jetzt hielt das Wetter einigermaßen, obwohl Regen vorhergesagt worden war. In Melkendorf machten wir in einer kleinen, sehr gemütlich eingerichteten Bäckerei eine Kaffee -und Kuchenpause. Wir wurden von der Inhaberin und ihrer Schwiegertochter sehr herzlich bedient.
Anschließend fuhren wir zum Zusammenfluß von rotem und weißem Main. Diese Stelle ist schön gestaltet. Es gibt Tische und Bänke für eine Pause und ein kleines Ruderboot liegt dekorativ am Ufer.
Dann fuhren wir ein Stück zurück bis Melkendorf und von dort zu unserer vorgebuchten Pension am Ortsrand von Kulmbach. Auf den letzten Kilometern setzte dann doch noch der Regen ein. Wir waren froh, als wir gegen 15.30 Uhr die Pension erreichten.
Nach dem Duschen fuhren wir mit dem Bus in die Innenstadt von Kulmbach. Die Stadt ist wegen ihrer vielen Brauereien bekannt. Ein leichter Geruch von Maische lag in der Luft.
Mit vielen Unterbrechungen wegen Regenschauern und zum Verschnaufen, gelangten wir zu Fuß auf die Plassenburg hoch über der Stadt. Als wir oben ankamen, kam uns ein Bus entgegen. Wir hätten es auch einfacher haben können. Die schöne Aussicht entschädigte uns aber für die Anstrengung. Leider hatte auch das Burgkaffee bereits seit 16.00 Uhr geschlossen.
Danach gingen wir hinunter in die historische Altstadt. Besonders das Rathaus und der Marktplatz lohnen einen Besuch. Radfahren und Laufen macht hungrig. Wir suchten ein fränkisches Gasthaus auf und erhielten zu günstigen Preisen ein gutbürgerliches Essen mit einem kulmbacher Bier.
Nach dem Essen ließen wir uns bequem mit dem Taxi zu unserer Pension zurückfahren.

Fahrzeit:3h
Fahrstrecke:37km

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Urheberrechtlich geschützt (Copyright), Gertrud S.