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Mainradweg 2014

Bayreuth - Mainz

Tag 9: Lohr - Dorfprozelten - 20.05.2014

...Mitbringsel...

In dieser Pension hätten wir es länger ausgehalten.
Das Frühstück nahmen wir in geselliger Runde, gemeinsam mit zwei Paaren älteren Datums ein. Das eine Paar machte Rundtouren mit dem Rad und blieb in der Pension. Die beiden anderen machten eine Radtour mit dem E-bike entlang des Mains und hatten bereits großes Pech gehabt. Sie hatten sich ihre Räder von einem Versender zum Ausgangspunkt schicken lassen. Dabei hatte das eine, noch neue Fahrrad einen Totolschaden erlitten. Der Rahmen war gebrochen. Daraufhin gab es großen Ärger mit dem Versender. Damit die Tour überhaupt stattfinden konnte, hatte der Ehemann sich in den Zug gesetzt und einige hundert Kilometer entfernt, ein Ersatzrad besorgt. Obwohl das Paar schon die 70 überschritten hatte, ließen sie sich nicht unterkriegen. Sie waren fit und lebenslustig und nahmen die Herausforderungen einer mehrtägigen Tour auf sich. Das Frühstück war jedenfalls sehr unterhaltsam und außerdem auch sehr lecker. Diese Feststellung haben wir auf unseren Touren schon mehrfach gemacht; die preiswertesten Zimmer, die oft etwas abseits liegen, sind die besten.
Um 10 Uhr hatten wir unsere Räder gepackt und es ging steil den Berg hinuter. Noch einige Flaschen Wasser besorgt und schon waren wir wieder auf dem Radweg. Bisher hatten wir nie Probleme, den Einstieg zu finden. Wir blieben auf der linken Mainseite.
Unser erstes Picknick machten wir in Marktheidenfeld. Als wir fast beim Aufbruch waren, kamen auch unsere beiden Verfolger. Hildegard hatte am Vorabend gesagt, daß sie beim nächten Mal ein Mars ausgeben würde. Jetzt mußte sie ihr Versprechen einhalten. Der Schokoriegel wurde auch direkt eingefordert. Im Gegenzug boten die beiden an, falls wir einmal nach München kämen, sollten wir uns melden, dann würden sie als Stadtführer fungieren.
Nun fuhren wir weiter bis Bettingen. Auf Grund der großen Hitze machten wir in einem Biergarten eine Pause und tranken eine leckere, kühle Apfelschorle. Als wir gerade wieder ein paar Meter gefahren waren, saßen die Münchener auf einer Bank am Mainufer. Es war ein richtiges Hase- und Igelrennen. Ein kurzes Hallo und schon fuhren wir weiter.
Gegen 15 Uhr erreichten wir Wertheim. An einem Kinderbekleidungsladen konnten wir nicht vorbei gehen. Eine kleine Hose paßte gerade noch in meine Packtasche. Auf dem Marktplatz herrschte Hochbetrieb und außerdem brannte die Sonne. Wir suchten nach einem schattigen Plätzchen und fanden es auch am Ende der Fußgängerzone vor einer Eisdiele. Für Eisdielen hatten die Münchener anscheinend auch einen Riecher. Sie trafen wenige Minuten später ebenfalls dort ein. Die Pause wurde wieder kurzweilig.
Da wir ja bereits alle Zimmer von zu Hause aus gebucht hatten, hatten wir keine Eile. Wir blieben bis 17 Uhr in der Stadt, suchten nochmals den Kindermodenladen auf, damit Hildegard auch nicht mit leeren Händen nach Hause fahren mußte und fuhren dann über die Mainbrücke auf die linke Mainseite. Kurz vor 19 Uhr erreichten wir den Gasthof in Dorfprozelten. Das Zimmer war wieder schön und geräumig. Nach dem Duschen brauchten wir nur zum Essen in den Biergarten zu gehen. Direkt am Mainufer genossen wir unser Abendessen. Wer hätte am Beginn der Tour gedacht, daß das Wetter so schön werden würde.

Fahrzeit:4h
Fahrstrecke:61km

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Urheberrechtlich geschützt (Copyright), Gertrud S.