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Mainradweg 2014

Bayreuth - Mainz

Tag 7: Kitzingen - Würzburg - 18.05.2014

...Brückenweinfest…

Nach dem merkwürdigen Zimmer waren wir vom Frühstück angenehm überrascht. Es war umfangreich und lecker. Die Wirtin war sehr freundlich und erzählte noch einiges zur Geschichte des Hauses. Bei unserer Ankunft hatten wir nur ihren Ehemann kennengelernt. Sie hatte ihn gefragt, wie alt wir denn wohl wären. Er hatte uns glatt 10 Jahre jünger geschätzt. Das tat gut!
Gegen 10 Uhr ging es wieder auf Tour. Es ging über die alte Mainbrücke auf die andere Seite über das Gelände der ehemaligen Landesgartenschau. In Marktbreit machten wir in der historischen Altstadt eine halbe Stunde Pause, bevor wir weiter bis Ochsenfurt fuhren. Auch heute lief es gut.
Kurz vor 12 Uhr standen wir vor dem Rathaus und konnten dem Glockenspiel der Rathausuhr zusehen. Als wir so dastanden und fotografierten, kam der Segen von oben. Eine Taube hatte „Dünnschiß“ und ließ von oben eine volle Ladung auf Hildegards Radkoffer fallen. Die Bescherung war groß. Der Koffer, eine Seitentasche und der Helm hatten reichlich was abbekommen. Hildegard fiel fast das Frühstück aus dem Gesicht. Die blöde Taube saß derweil oben auf dem Dach und grinste frech. So eine Scheiße! Mit Tempos, Feuchttüchern und Mineralwasser wurde die Bescherung beseitigt. Nach dieser Aktion brauchten wir erst mal einen Kaffee.
Danach fuhren wir weiter über die Brücke bis Sommerhausen. Diesen netten Weinort mit seinen ausgefallenen Kunstgegenständen wollte ich gerne noch mal ansehen.
Bei all unseren heutigen Pausen trafen wir jedes Mal die beiden Münchener. Nach einem kurzen Plausch trennten sich aber immer wieder unsere Wege.
Früher als erwartet erreichten wir Würzburg. Das Zimmer ist sehr nett und liegt unmittelbar am Mainufer Es gibt sogar einen Balkon mit Blick auf die Festung Marienburg. Nachdem wir uns ausgehfertig umgezogen hatten, ging es zur Stadtbesichtigung. Wir wollten zunächst auf die Festung Marienburg, um uns vor allen Dingen von oben einen Überblick über die Stadt zu verschaffen. Leider fanden wir keine Bushaltestelle, um mit dem Bus hochzufahren. Verschiedene Passanten rieten uns, zu Fuß hoch zu laufen. Ein Fußweg war wegen Bauarbeiten gesperrt. Deshalb entschlossen wir uns, auf den Aufstieg zu verzichten.
Unser erster Weg führte zum Dom. Der Chorraum war mit weißem Stuck und wenigen goldenen Ornamenten ausgestattet. Der andere Teil des Gotteshauses war recht schlicht gestaltet, wobei die Deckenbemalung modern wirkte.
Anschließend gingen wir zur Residenz. Sie stammt aus dem 18. Jahrhundert und gilt als eines der bedeutendsten Schlösser Europas und wurde im Jahre 1981 zum Weltkulturerbe erhoben. Leider reichte die Zeit nicht für eine Besichtigung. Für so ein großes und bedeutendes Bauwerk sollte man sich einige Stunden Zeit nehmen. Das wäre u.a. ein Grund, Würzburg später noch einmal zu besuchen.
Die Ausmaße des Schlosses sind riesig. Der freie Platz davor verstärkt den Eindruck noch. Wir beschränkten uns also auf die Besichtigung der Gartenanlagen. Obwohl viele Beete noch nicht neu bepflanzt waren, beeindruckte uns die Anlage mit seinen großen, alten Bäumen, Hecken, Mauern, Terrassen, Skulpturen und Rosensträuchern. Es ist eine große, grüne Oase mitten in der Stadt.
Danach gingen wir zurück zur Innenstadt. Am Marktplatz beeindruckte uns das hellblaue Falkenhaus und die danebenstehende Marienkapelle. Etwas befremdlich fanden wir die direkt an der Kirche angebauten kleinen Geschäfte.
Wir gingen weiter in Richtung alte Mainbrücke und aßen im Ratskeller ein sehr leckeres Abendessen.
Das absolute Highlight des Abends war das Brückenweinfest auf der alten Mainbrücke. An der ehemaligen Mühle wurde Wein ausgeschenkt, den man auf der gesamten Brücke, mit Blick auf den Main, die Stadt und die angestrahlte Festung bis zur Dunkelheit bei Kerzenbeleuchtung genießen konnte. Das ganze ergab eine wunderbare Stimmung. Gegen 22 Uhr machten wir uns auf den Heimweg. Es waren nur ein paar Meter. Trotz des unangenehmen Erlebnisses am Mittag, war es ein wunderbarer Tag gewesen.

Fahrzeit:2,75h
Fahrstrecke:38km

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Urheberrechtlich geschützt (Copyright), Gertrud S.