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Mainradweg 2014

Bayreuth - Mainz

Tag 3: Kulmbach - Bad Staffelstein - 14.05.2014

...Eisheilige...

Um 7.30 Uhr schellte der Wecker. Nach einem gemütlichen Frühstück im Wintergarten ging es bereit um 9.10 Uhr los.
Zunächst fuhren wir den gleichen Weg bis zum Zusammenfluß von weißem und rotem Main zurück.
Danach führte unsere Strecke an vielen Seen und Angelteichen vorbei bis Mainleus. Am Ortsende überquerten wir auf einer schönen Holzbrücke den Main. Der Weg verlief oft an blühenden Wiesen vorbei durch die Mainauen. Solche Blumenwiesen sieht man in unserer Gegend kaum. Eine Bahnlinie verlief oft parallel zum Radweg.
Gegen 11.30 Uhr erreichten wir Burgkunstadt. In einer Bäckerei machten wir eine ausgiebige Pause mit Kaffee und belegten Brötchen. Frisch gestärkt ging es dann auf der im Bikelineheft eingezeichneten Nebenstrecke weiter. Dadurch verpassten wir zwar Schloß Stössendorf, ersparten uns aber auch einige Steigungen.
In Hochstadt trafen wir dann wieder auf die Hauptroute. Es ging weiter bis Lichtenfels. Dort gönnten wir uns auf dem schönen Marktplatz einen leckeren Eisbecher und beobachteten die Leute. Besonders aufgefallen ist uns ein Trio bestehend aus einem Mann, seinem Pferd und seinem Hund. Das Pferd war gesattelt und zog einen selbstgebauten, mit allerlei Gepäck beladenen, merkwürdigen Wagen hinter sich her. Im Mittelalter hätte man den Mann für einen Pilger halten können. Wer weiß, vielleicht war er auch einer?
Nun ging es auf die letzten Kilometer zu unserem Quartier. Hildegard fühlte sich nicht recht wohl. Der ständige Gegenwind machte besonders ihr ziemlich zu schaffen. Ansonsten hatten wir mit dem Wetter noch Glück. Es war recht kühl; die Eisheiligen trieben derzeit ihr Unwesen, aber der angekündigte Regen hielt sich weitestgehend zurück.
Die letzten Fotos des Tages machten wir von Kloster Banz, das weit sichtbar auf dem rechten Höhenrücken über uns thronte.
Gegen 17.00 Uhr erreichten wir unsere Pension. Etwas befremdet fanden wir, dass sie sich nicht wie erwartet in Bad Staffelstein, sondern in einem Vorort befand. Ich hatte bei der Buchung extra nachgefragt, ob sie sich in der Nähe des Kurzentrums befindet.
Wir machten uns kurz frisch und gingen dann drei Kilometer zu Fuß zur Obermaintherme. Im warmen Solewasser ließen wir unsere Seelen und Körper baumeln. Müde, aber relaxt verließen wir gegen 20 Uhr das Wasser. Im Bistro aßen wir dann eine Kleinigkeit und fuhren später mit dem Taxi zu unserer Pension.

Fahrzeit:4h
Fahrstrecke:49km

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Urheberrechtlich geschützt (Copyright), Gertrud S.