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Flensburg - Füssen

Tag 3: Albersdorf - Glückstadt - 04.09.2008

Glücklich angekommen in Glückstadt...

Die Nacht verlief überraschenderweise trotz Schulklasse recht ruhig. Ich hatte ziemlich gut geschlafen und wurde auch ohne Wecker vom Klopfen der Lehrerin (an den Nachbarzimmern) um 7 Uhr geweckt. Auch der befürchtete Muskelkater hielt sich in Grenzen. Das Frühstücksbuffet war ausgezeichnet. Der Blick aus dem Fenster ließ vermuten, daß der Wind mal wieder eine große Rolle spielen würde. Der Himmel hatte ansonsten eine freundlichere Farbe als gestern. Sogar die Sonne ließ sich blicken. Um 9.15 Uhr hatte ich meinen Drahtesel gepackt und es konnte losgehen. Zuerst mußte ich, wie sollte es auch anders sein, einen Berg hinauf. Der Herbergsvater hatte mir einen schönen Weg zum Nord-Osteseekanal beschrieben, den ich auch auf Anhieb fand. Eine kostenlose Fähre brachte mich auf die andere Kanalseite. Dann ging es ca. 8-10 km immer direkt am Wasser entlang. Es war wie im Windkanal. Der Wind konnte sich ungebremst an mir austoben. Es ging wieder genauso langsam voran wie gestern. So was frustriert! Nachdem ich dann endlich den Kanalweg verlassen konnte, wurde es windmäßig etwas besser. Wallhecken und Maisfelder bremsten an einigen Stellen den Wind; ich wurde durch viele Hügel abgebremst. Zum Ausgleich hatte ich ab und zu eine schnellere Abfahrt. Gegen 13 Uhr erreichte ich Itzehoe und überlegte, ob es sinnvoll wäre, dort in die JH zu gehen. Ich merkte schon so langsam meine Beine und das linke Knie spürte ich auch. Es war wohl gestern doch etwas viel gewesen. Ich hatte mir für den Tag eigentlich Stade als Ziel gesetzt. Also entschloß ich mich, die Zähne zusammenzubeißen und weiter zu fahren. Einige Kilometer weiter habe ich den Entschluß schon fast bereut. Die Gegend wurde wieder offener und der Wind konnte wieder besser angreifen. Ab Glückstadt waren es bis Stade noch ca. 25 km. Bis zum Abend würde ich es wohl schaffen. Kurz vor der Elbfähre in Glückstadt sah ich ein Hinweisschild: JH. Gab es tatsächlich eine JH in Glückstadt? Wie konnte ich das auf dem Übersichtsplan nur übersehen haben? Das war meine Rettung! Kurz tel. nachgefragt, ob ein Bett frei wäre und schon war die Fahrt für heute zu Ende. Eine superschöne neue JH, direkt am Jachthafen, empfing mich. Das Rad abgestellt, das Gepäck abgeladen, unter die Dusche gesprungen und auf in die Stadt. Der Hunger war groß. Nach dem Frühstück hatte ich unterwegs nur Obst gegessen und etwas getrunken. Ich gönnte mir zuerst eine Gulaschsuppe und anschließend ein Matjesbrötchen. Danach lebte ich richtig auf. Ich machte einen kleinen Stadtbummel durch den netten Ort. Glückstadt wurde 1617 von Christian dem IV. gegründet und am Reißbrett entworfen. Die Stadt hat einen fast sechseckigen Grundriß. Den Mittelpunkt bildet der Marktplatz mit dem Rathaus und der Kirche, welcher vom Fleet unterbrochen wird und auf den sieben Straßen radial zulaufen. Als ich in die Stadt hinein fuhr, kam ich an einem Leuchtturm vorbei. Er stand zwar nicht am Wasser, aber ich hatte nun das Gefühl am Meer zu sein. Später am Abend habe ich mir mit meiner Zimmerkollegin eine Fernsehsendung angesehen. Für den kommenden Tag hoffte ich auf besseres Wetter, obwohl der Wetterbericht dagegen sprach.

Fahrzeit:5h
Fahrstrecke:71km

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Urheberrechtlich geschützt (Copyright), Gertrud S.